Versorgungsqualität

Genehmigungspflichtige Leistungen

Genehmigungspflichtige Leistungen dienen der Prüfung der erforderlichen fachlichen Nachweise, der fachlichen Befähigung des Vertragsarztes oder des psychologischen Psychotherapeuten sowie der apparativen Ausstattung in seiner Praxis auf der Grundlage der gültigen Vereinbarungen. Diese Prüfung ist die Voraussetzung dafür, dass der Arzt / psychologischer Psychotherapeut / Kinder- und Jugendlichentherapeut diese Leistungen bei der KV abrechnen kann.

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Anträge, Voraussetzungen, Infos und Ansprechpartner

Qualitätssicherungskommissionen

Die KV kann zur Unterstützung ihrer Aufgaben Qualitätssicherungskommissionen einrichten. Der Vorstand beruft den Vorsitzenden der jeweiligen Qualitätssicherungskommission und die weiteren Mitglieder.

Eine QS-Kommission setzt sich aus mindestens drei im jeweiligen Gebiet besonders erfahrenen ärztlichen Mitgliedern zusammen. An den Sitzungen der Kommissionen nimmt ein Vertreter der Geschäftsstelle „Qualitätssicherung” der KVWL teil.

Die QS-Kommissionen haben die Aufgabe, bei Anträgen auf entsprechende Leistungen die fachliche Befähigung des Antragstellers aufgrund vorgelegter Zeugnisse und Bescheinigungen und/oder durch ein Kolloquium zu überprüfen und die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung vorzubereiten.

Kolloquien haben den Charakter eines Fachgesprächs. Über die Zulassung zum Kolloquium entscheidet die Geschäftsstelle Qualitätssicherung. Die Zulassung wird erteilt, wenn der Antragsteller die jeweils erforderlichen formalen Voraussetzungen erfüllt. Bestehen dennoch Zweifel an der fachlichen Befähigung des Antragstellers, wird für die Zulassung zum Kolloquium die zuständige QS-Kommission beratend hinzugezogen. Das gleiche gilt, wenn der Antragsteller einen von der jeweiligen Vereinbarung abweichenden, aber gleichwertigen Qualifikationsgang nachweist.

Die Durchführung der Kolloquien obliegt der zuständigen QS-Kommission. Das Kolloquium soll in der Regel mindestens 30 Minuten betragen. Die Prüfungsinhalte beziehen sich auf den vom Antragsteller beantragten Leistungsbereich. Werden spezielle ärztliche Fähigkeiten geprüft, nimmt mindestens ein in diesem Gebiet besonders erfahrenes Kommissionsmitglied als Prüfer am Kolloquium teil.

Mit Zustimmung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung kann der Antragsteller das Kolloquium auch bei einer anderen Kassenärztlichen Vereinigung absolvieren.

Hat der Antragsteller die erforderliche fachliche Befähigung hinreichend nachgewiesen, erteilt ihm die zuständige Kassenärztliche Vereinigung die Genehmigung zur Durchführung und Abrechnung der beantragten Leistungen. Wird die fachliche Befähigung nicht hinreichend nachgewiesen, ist die KV berechtigt, dem Antragsteller Hinweise zum Erwerb dieser Befähigung (z.B. Ausgleich von Wissenslücken durch Seminare, Fortbildungskurse, etc..) zu geben und die erneute Zulassung zum Kolloquium von der Vorlage entsprechender Nachweise abhängig zu machen.

Bleibt der Antragsteller dem Kolloquium ohne ausreichenden Grund fern oder bricht er es ohne ausreichenden Grund ab, gilt der Nachweis der fachlichen Befähigung als nicht erbracht. Die erneute Teilnahme an einem Kolloquium ist frühestens nach drei Monaten möglich.

Rechtsgrundlage: § 75 Abs. 7 SGB V:

Richtlinien der KBV für Verfahren zur Qualitätssicherung

 

Teilnehmerlisten - Praxen und Krankenhäuser

(Praxen und Krankenhäuser die an genehmigungspflichtigen Leistungen teilnehmen)

PDF Stand KB
Diabetisches Fußsyndrom
Teilnehmende ZAFEn (zertifizierte ambulante Fußbehandlungseinrichtungen)
- Vertrag mit AOK NW, IKK classic, BKK-LV NW für die teilnehmenden BKKn, SVLFG (ehemals LKK) sowie Knappschaft -
19.01.2017 19
DMP - Ärzte / Praxen
DMP Asthma 06.06.2017 2040
DMP Brustkrebs 06.06.2017 473
DMP COPD 06.06.2017 1800
DMP Diabetes mellitus Typ 1 06.06.2017 640
DMP Diabetes mellitus Typ 2 06.06.2017 2110
DMP KHK 06.06.2017 1910
DMP - Krankenhäuser / Kooperationszentren
DMP Asthma und COPD 06.08.2010 53
DMP Brustkrebs 06.08.2010 56
DMP Diabetes mellitus Typ 1 06.08.2010 26
DMP Diabetes mellitus Typ 2 31.07.2012 34
KHK - Krankenhäuser mit einer Abteilung "Innere Medizin"
für Einweisungen aufgrund der Diagnose koronare Herzkrankheit -
ohne interventionelle Therapieoption - (Kategorie 1 der Rahmenvereinbarung)
29.12.2010 20
KHK - Krankenhäuser mit einer Abteilung "Kardiologie"
für Einweisungen aufgrund der Diagnose koronare Herzkrankheit -
mit interventionelle Therapieoption - (Kategorie 2 der Rahmenvereinbarung)
29.12.2010 17
KHK - Krankenhäuser mit einer Abteilung "Herzchirurgie"
für Einweisungen aufgrund der Diagnose koronare Herzkrankheit (Kategorie 3 der Rahmenvereinbarung)
29.12.2010 16
Geriatrische Diagnostik (spezialisiert)
Verzeichnis der Ärzte, die über eine Genehmigung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik verfügen 21.12.2016 201
Homöopathie
Homöopathie (Vertrag IKK Classic) 08.07.2013 48
Homöopathie (Vertrag Securvita BKK) 08.07.2013 49
Diabetologische Schwerpunktpraxen (DSP)
Diabetologische Schwerpunktpraxen (sortiert nach Orten) 22.11.2016 64
Koloskopie
Anerkannte Institute und Laboratorien zur Überprüfung der Hygienequalität gemäß § 7 der QS-Vereinbarung Koloskopie 03.04.2017 60
Anerkannte Praxen zur Durchführung von präventiven / kurativen Koloskopien im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung gem. § 135 Abs. 2 SGB V 25.04.2017 282
Schmerztherapie
Schmerztherapeutische Einrichtungen nach Anlage I der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie 10.11.2014 60

 

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