Disease-Management-Programm - DMP

Behandlungsprogramme für Chroniker

Disease-Management-Programme (DMPs) beruhen auf einer kontinuierlichen, qualitätsgesicherten, strukturierten Versorgung auf der Basis evidenzbasierter Entscheidungsgrundlagen. Die Programme beinhalten genaue Ablaufpläne für die Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. Sie regeln, welcher Arzt die erste Anlaufstelle für die Betroffenen ist, welche Untersuchungen und Therapien er vornimmt und wann er den Patienten an wen weiter überweist. Diese Struktur bewirkt eine Qualitätsverbesserung und dient der Vermeidung von Langzeitkomplikationen bezogen auf das Risikopotential der jeweiligen Erkrankung sowie der Unterstützung der Eigenaktivität und Gesundheitskompetenzen des Patienten.

Die Teilnahme an einem DMP ist für den Arzt freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. Die regelmäßige Dokumentation des Behandlungsverlaufs dient der Qualitätssicherung. Dadurch erhält der Arzt regelmäßig die notwendigen Informationen, um die Behandlungserfolge weiter zu optimieren. Die Patienten schreiben sich ebenfalls freiwillig für ein solches Programm ein. Sie bewegen sich dann in einer strukturierten Versorgungskette.

 

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DMP-Qualitätsbericht 2009 25.06.2012 1155
DMP-Qualitätsbericht 2008 25.06.2012 1105
DMP-Qualitätsbericht 2007 08.04.2008 1610
DMP-Qualitätsbericht 2006 27.03.2007 1010
KHK Qualitätsbericht 2005 - 247
Brustkrebs Qualitätsbericht 2005 - 400

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