Einzelne Hausärzte scheitern mit Rücktrittsforderungen gegen KVWL-Vorstand - eine große Mehrheit stärkt Thamer den Rücken
Misstrauensantrag gegen KV-Chef mit großer Mehrheit zurückgewiesen
Dortmund, 15. Dezember 2008
Ein Antrag aus der Vertreterversammlung der KV Westfalen-Lippe, dem 1. Vorsitzenden Dr. Ulrich Thamer das Vertrauen zu entziehen und ihn zum Rücktritt aufzufordern, ist von den Delegierten mit großer Mehrheit abgelehnt worden.
Lediglich acht von 50 Mitgliedern der Vertreterversammlung votierten für ein solche Misstrauensvotum. „Ich werte dies als positives Votum für die Arbeit des gesamten Vorstandes“, resümiert Dr. Thamer den klaren Vertrauensbeweis des westfälischen Ärzteparlaments. „Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt kollektiver Verträge mit den Krankenkassen einsetzen. Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse und angemessene Einkommen für alle Ärzte und Psychotherapeuten erreichen und nicht nur für einzelne Gruppen.“
Als falsch weist die KVWL Berichte der Tageszeitungen Westfälische Nachrichten und Neue Westfälische zurück, die in ihrer Montagsausgabe berichtet hatten, der KV-Vorsitzende hätte das Misstrauensvotum nur knapp „mit der hauchdünnen Mehrheit von zwei Stimmen“ überstanden.