Honorardebatte in der ambulanten Versorgung – Vorstand der KV Westfalen-Lippe nimmt Krankenkassen in die Pflicht

Klare Positionen im Web-TV der KVWL

In der Öffentlichkeit werden derzeit die Themen Ärztestreiks und Ärzteproteste heiß diskutiert. Anlass sind die Auseinandersetzungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen über die Frage der ärztlichen Leistungsvergütung für das Jahr 2013. Anfang Oktober sollen dazu die entscheidenden Verhandlungen in Berlin geführt werden.

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vertritt in dieser Situation und im Namen der rund 13.000 im Landesteil Westfalen-Lippe niedergelassenen Kassenärzte und –psychotherapeuten eine klare Position: Die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen endlich ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen und die ambulante medizinische Versorgung der Versicherten in Westfalen-Lippe angemessen finanzieren. Vor allem die in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Betriebskosten der Arztpraxen müssen ausgeglichen werden. Andernfalls geht die entstehende Unterdeckung zu Lasten der Praxisinhaber, der Investitionskraft für die Patientenversorgung sowie letztlich auch der Arbeitsplatzsicherheit der Praxismitarbeiter.

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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, abgekürzt KVWL, vertritt die Interessen von rund 13.000 niedergelassenen Vertragsärzten und -psychotherapeuten im Landesteil Westfalen-Lippe. Für ihre Mitglieder schließt die KVWL Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen, rechnet die Leistungen ab und verteilt das Honorar an die Ärzte und Psychotherapeuten. Für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet die KVWL eine am Bedarf orientierte, wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung von hoher Qualität.

 

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