Grippeschutzimpfungen im Landesteil Westfalen-Lippe ohne Probleme

Kein Engpass bei Grippeimpfstoff in Westfalen-Lippe

Dortmund, den 26. Oktober 2012

Die Grippeschutzimpfungen im Landesteil Westfalen-Lippe sind vom aktuellen, vorsorglichen Rückruf von Teilen zweier Grippe-Impfstoffe des Schweizer Pharmakonzerns Novartis ("Begripal®" und "Fluad®") durch das Paul-Ehrlich-Institut nicht betroffen. Für die Grippeschutzimpfungen der Patientinnen und Patienten in Westfalen-Lippe steht das Mittel "Mutagrip®" des Herstellers Sanofi Pasteur MSD in ausreichendem Maß zur Verfügung. Lieferengpässe sind nicht zu befürchten. Patientinnen und Patienten, die sich jetzt noch gegen Grippe impfen lassen möchten, können sich demzufolge ohne Sorge an ihren Haus- oder Facharzt wenden.

"Ich hoffe, dass die derzeitigen Diskussionen nicht zu einer anhaltenden Verunsicherung der Patienten führt. Denn die Grippeschutzimpfung ist vor allem für über 60-Jährige, chronisch Kranke und immungeschwächte Personen wichtig. Auch Schwangeren empfehle ich die Impfung", sagte der 1. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang-Axel Dryden. Nach Meinung Drydens wäre es höchst bedauerlich, wenn der positive Impftrend nachlassen würde. So gab es im Bereich Westfalen-Lippe im Jahr insgesamt ca. 1,21 Millionen Grippeschutzimpfungen. Das waren rund 26.300 Impfungen mehr als noch im Jahr 2010.

 

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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, abgekürzt KVWL, vertritt die Interessen von rund 13.000 niedergelassenen Vertragsärzten und -psychotherapeuten im Landesteil Westfalen-Lippe. Für ihre Mitglieder schließt die KVWL Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen, rechnet die Leistungen ab und verteilt das Honorar an die Ärzte und Psychotherapeuten. Für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet die KVWL eine am Bedarf orientierte, wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung von hoher Qualität.

 

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