KVWL-Sonderaktion: Videosprechstunde rund um die Feiertage
Ärztinnen und Ärzte gesucht
Die ambulante Versorgung in der Weihnachts- und Neujahrszeit stellt Praxen jedes Jahr vor besondere Herausforderungen. Viele Arztpraxen sind aufgrund von Urlaub geschlossen, Vertretungen übernehmen die medizinische Betreuuung – und der Andrang steigt. Um die diensthabenden Praxen gezielt zu entlasten und gleichzeitig eine verlässliche Patientenversorgung zu gewährleisten, richtet die KVWL über die 116117 eine zentrale Videosprechstunde ein.
Attraktive extrabudgetäre Vergütung
- Bei TSS-Akkutfällen:
Werden Patienten mit akuten Beschwerden durch SmED als dringlich eingestuft, können alle Leistungen bei diesen Versicherten extrabudgetär vergütet werden. Zusätzlich wird ein Zuschlag von 200 Prozent zur Versicherten-, Grund bzw. Konsiliarpauschale gezahlt. - Bei nicht dringlichen Fällen:
Hausärzte können alle im Rahmen der Videosprechstunde zulässigen Leistungen des EBM-Kapitels 3 und ggf. weitere Leistungen (u. a. die Authentifizierung unbekannter Patienten sowie den Technikzuschlag) extrabudgetär abrechnen.
Einsatztermine – Teilnahme auch stundenweise möglich
Die 116117-Videosprechstunden finden jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr an den folgenden Tagen übernehmen:
Montag, 22. Dezember,
Dienstag, 23. Dezember,
Montag, 29. Dezember,
Dienstag, 30. Dezember,
Freitag, 2. Januar (8 bis 13 Uhr),
Montag, 5. Januar,
Dienstag, 6. Januar.
Die Teilnahme ist freiwillig und kann flexibel gestaltet werden – auch eine stundenweise Übernahme ist möglich. Für die Einsatzplanung bittet die KVWL um vorherige Anmeldung und Mitteilung der Verfügbarkeiten.
Wichtig: Die Videosprechstunde ist ein zusätzliches Angebot. Die bekannten Verpflichtungen zur Vertretungsorganisation bei Praxisschließungen bleiben bestehen.
Weitere Informationen zu dieser zeitlich begrenzten Sonderaktion finden Interessierte auf der KVWL-Themenseite zur Videosprechstunde.