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NACHVERGÜTUNG GOP 35120; 35141; 35142 EBM für die Quartale 2/2017 und 3/2017

Aufhebung der Abrechnungsausschlüsse rückwirkend zum 01.04.2017:

  • In seiner 397. Sitzung hat der Bewertungsausschuss (BA) beschlossen, dass der analoge Berechnungsausschluss in der zweiten Anmerkung zur Gebührenordnungsposition (GOP) 35120 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) gestrichen wird. Die GOP 35220 bis 35225 EBM sind damit neben der GOP 35120 EBM berechnungsfähig.
  • In seiner 404. Sitzung hat der BA zudem beschlossen, dass die Abrechnungsausschlüsse in den GOP 35141 und 35142 EBM im Zusammenhang mit den antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen aufgehoben werden.

Die KVWL bietet aufgrund dieser rückwirkenden Änderungen den Ärzten und psychologischen Psychotherapeuten mit der Genehmigung zur Richtlinien-Therapie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht in der Zeit vom 21.02.2018 bis zum 21.03.2018 die Möglichkeit an, ihre Abrechnungen der Quartale 2/2017 und 3/2017 um die vorgenannten GOP zu ergänzen und sie dann über das Mitgliederportal hochzuladen. Im Mitgliederportal ist eine Erklärung – ähnlich der Vierteljahreserklärung – hinterlegt, die zwingend auszufüllen und unterschrieben an die KVWL zu senden ist.

Nur wenn die Abrechnungsdaten und die Erklärung bis zum 21.03.2018 bei der KVWL vorliegen, erhalten Sie eine Nachvergütung. Abrechnungen und Erklärungen, die nach dem 21.03.2018 eingehen, werden nicht berücksichtigt (Ausschlussfrist).

Dies gilt nur für Ärzte und psychologische Psychotherapeuten mit einer Genehmigung zur Richtlinientherapie, welche die GOP wegen der damals bestehenden Abrechnungsausschlüsse nicht abgerechnet haben. Sollten Ärzte und psychologische Psychotherapeuten mit einer Genehmigung zur Richtlinientherapie die GOP in den betroffenen Abrechnungsquartalen abgerechnet haben, so erhalten die Betroffenen eine Nachvergütung von Amts wegen und müssen nichts weiter tun.

Für weitere Details verweisen wir auf unser Anschreiben vom 08.02.2018 und die beigefügte „Checkliste“ an die betroffenen Ärzte und psychologischen Psychotherapeuten, die eine Genehmigung zur Richtlinientherapie haben.

 

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