Niederlassung

Assistenten / Vertretung

Die Beschäftigung eines Assistenten bedarf immer einer vorherigen Genehmigung durch die KVWL.

Bei Abwesenheit in der eigenen Praxis ist es für Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten erforderlich die Patientenversorgung zu regeln. Dabei können unterschiedliche Vertretungsgründe vorliegen. Bitte beachten Sie als Vertragsarzt und als Vertragspsychotherapeut die Besonderheiten für Ihr jeweiliges Fachgebiet.

Beschäftigung eines ärztlichen Assistenten

Beschäftigung eines Assistenten (nach § 32 Abs. 2 Ärzte-ZV )

Bitte beachten Sie:

Eine Assistenzgenehmigung ist nicht mit einer Anstellung bspw. nach § 95 SGB V gleichzusetzen.

Bei Rückfragen zu Anstellungsmöglichkeiten in Ihrer Praxis wenden Sie sich bitte an die:

Ein Vertragsarzt kann unter bestimmten Voraussetzungen Assistenten beschäftigen.

Wichtig: Die Beschäftigung ist ab dem ersten Tag genehmigungspflichtig! Bitte reichen Sie als Praxisinhaber einen entsprechenden Antrag rechtzeitig ein. Das bedeutet mindestens sechs Wochen vor beabsichtigter Beschäftigung. Eine rückwirkende Genehmigung kann grundsätzlich nicht erteilt werden.

Die Beschäftigung eines Assistenten darf dabei nicht zu einer Vergrößerung der Praxis führen oder der Aufrechterhaltung eines übergroßen Praxisumfangs dienen.

Es werden Formen der Assistenztätigkeit bzw. Weiterbildung in einer Praxis unterschieden, die ggf. mit Fördergeldern einhergehen können.

Beschäftigung eines Assistenten

Aus gesundheitlichen Gründen

Ein Assistent, der auf der Grundlage von gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Vertragsarztes genehmigt werden soll, kann zeitlich befristet einen Teil der Aufgaben des Praxisinhabers übernehmen und unterstützt diesen bei der Patientenversorgung. Diese Assistenten werden auch häufig als Entlastungsassistenten bezeichnet. Grundsätzlich muss der Praxisinhaber während der Tätigkeit des Entlastungsassistenten in der Praxis anwesend sein.
Bei Antragstellung sind folgende Unterlagen einzureichen: Angabe der Gründe, Einreichung eines aktuellen Gesundheitszeugnisses und Urkunde der Facharztanerkennung des Assistenten.
Sofern der Assistent noch nicht im Arztregister der KVWL eingetragen ist, sind mit der Antragstellung folgende Unterlagen/Informationen zu übermitteln:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Aktueller Wohnort
  • Approbationsurkunde bzw. eine beglaubigte Fotokopie
  • Facharzturkunde bzw. eine beglaubigte Fotokopie

Aus sonstigen Gründen

Eine Assistenzgenehmigung nach §32 Abs. 2 Satz 1 ÄZV kann bspw. auch aus folgenden Gründen erteilt werden

  • Der Vertiefung von Kenntnissen nach abgeschlossener Weiterbildungszeit oder zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung.
  • Zur Unterstützung der Patientenversorgung bei einer Schwangerschaft, Erziehung von Kindern oder Pflege von nahen Angehörigen.

Bei weiteren Rückfragen zu Möglichkeiten der Assistenzgenehmigung setzen Sie sich bitte mit der Registerstelle in Verbindung.

Beschäftigung eines psychotherapeutischen Assistenten

Interessierte Vertragspsychotherapeuten wenden Sie sich für eine Assistenzgenehmigung / Assistenztätigkeit bitte an das Team Genehmigung / Psychotherapie.

Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten
(im Rahmen der Facharzt- und Schwerpunktweiterbildung)

Die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten bedarf immer einer vorherigen Genehmigung durch die KVWL.

Bitte reichen Sie als Praxisinhaber einen entsprechenden Antrag rechtzeitig ein. Das bedeutet mindestens acht Wochen vor beabsichtigter Beschäftigung.

Mit Förderung - Allgemeinmedizin / grundversorgenden Fachgruppen

Informationen zur Förderung der Weiterbildung finden Sie auf unserer Themenwebseite

Ohne Förderung - weitere Fachgruppen / Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung

Zum Facharzt in weiteren Fachgruppen, bzw. einer Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung

Wird die ambulante Weiterbildung in einem Fachgebiet ohne Förderung absolviert (z.B. Facharzt für Orthopädie), bzw. eine Schwerpunkt- oder Zusatzweiterbildung absolviert, ist hierfür grundsätzlich eine Genehmigung erforderlich.

Für die Erteilung der Genehmigung sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Weiterbildungsbefugnis des anstellenden Arztes, ausgestellt durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe (liegt in der Regel bei der KVWL vor oder wird von der KVWL bei der Ärztekammer angefordert).
  • Eine von dem Assistenten unterzeichnete Erklärung, aus der ersichtlich ist, welche zeitlichen Weiterbildungsabschnitte (Praxis / Klinik) zur Erlangung der Facharzt-, Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung bereits absolviert wurden bzw. noch absolviert werden müssen.
  • Eine beglaubigte Fotokopie der Approbationsurkunde bzw. Berufserlaubnis gem. § 10 BÄO des Assistenten.

Praxisvertretung - Infos und Anträge

Praxisvertretung

Gemäß § 32 Abs. 1 Ärzte-ZV kann ein Vertragsarzt sich bei Urlaub, Krankheit, Fortbildung, Mutterschutz/Elternzeit oder Teilnahme an einer Wehrübung von einem Facharzt vertreten lassen.

Ein angestellter Arzt, der freigestellt oder dessen Arbeitsverhältnis beendet ist, kann bis zu einer Dauer von sechs Monaten vertreten werden.

Anträge - Genehmigung einer Praxisvertretung

Haben Sie Interesse als Praxisvertreter zu arbeiten?

Wir vermitteln Sie an Praxisinhaber, die einen Vertreter suchen.

Die ausgefüllten Formulare senden Sie bitte per Post oder per Fax an:

Ärzte:

Kassenärztliche Vereinigung
Westfalen-Lippe (KVWL)
Team Genehmigungen
Ärzte

Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

0231 94 32 8 70 54

Psychotherapeuten:

Kassenärztliche Vereinigung
Westfalen-Lippe (KVWL)
Team Genehmigungen
Psychotherapeuten

Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

0231 94 32 8 04 50

Ansprechpartner - Beratung und Genehmigung


Praxisberatung
Ärzte / Psychotherapeuten

0231 94 32 94 00
0231 94 32 83 031

E-Mail

Assistenten / Vertretung
Psychotherapeuten

0231 94 32 94 50
0231 94 32 80 450

E-Mail


Assistenten Ärzte 

0231 94 32 32 36 / -37 / -38
0231 94 32 87 054

E-Mail


Weiterbildung
mit Förderung 

0231 94 32 94 00
0231 94 32 80 402

E-Mail

Weiterbildung
ohne Förderung 

0231 94 32 32 36 / -37 / -38
0231 94 32 87 054

E-Mail