Karte Westfalen-Lippe

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Bedarfsplanung für Westfalen-Lippe

Die Bedarfsplanung ist das entscheidende Instrument zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung. Mit der Bedarfsplanung wird geregelt, wie viele Ärzte es in einer Region geben darf und wie diese geografisch verteilt sein müssen. Ziel ist es, die flächendeckende, wohnortnahe vertragsärztliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und Fehlversorgung zu vermeiden. Es ist Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dieses Ziel zu erreichen. Die bundesweit gültigen Grundsätze der Bedarfsplanung werden in der Bedarfsplanungs-Richtlinie festgelegt. Diese Richtlinie erarbeitet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA).

Änderungen im Rahmen der Reform der Bedarfsplanung zum 30. Juni 2019

Der gemeinsame Bundesausschuss hat mit Wirkung zum 30. Juni 2019 eine Reform der Bedarfsplanung auf den Weg gebracht, um die sich verändernden Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung für die Bedarfsplanung zu berücksichtigen. Dazu wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um das Planungswerk näher am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Die maßgeblichen Punkte sind dabei:

  • Absenkung der allgemeinen Verhältniszahlen bei den Arztgruppen der Hausärzte, Kinderärzte, Nervenärzte und Psychotherapeuten
  • Einführung eines Morbiditätsfaktors zur Anpassung der allgemeinen Verhältniszahl nach Alters-, Geschlechts- und Morbiditätskriterien
  • Einführung von Quotenregelungen bei den Arztgruppen der Nervenärzte sowie der fachärztlichen Internisten
  • Anpassung der Kreistypisierung auf Basis der aktualisierten BBSR-Systematik

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Der G-BA regelt in der Bedarfsplanungs-Richtlinie beispielsweise, welche Arztgruppen bei der Bedarfsplanung berücksichtigt werden müssen, legt die Planungsbereiche fest und gibt die Verhältniszahlen von Arzt zu Einwohnern für die einzelnen Arztgruppen vor.

Auf dieser Grundlage ermitteln die Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam mit den Krankenkassen die Versorgungssituation der einzelnen Arztgruppen in den Planungsbereichen. Dafür treffen sie sich in der Regel halbjährlich im so genannten Landesausschuss. Der Landesausschuss muss sich an die Vorgaben der Bedarfsplanungs-Richtlinie halten. Er kann jedoch auch in bestimmten Punkten davon abweichen, um den besonderen Verhältnissen vor Ort besser gerecht zu werden. Mögliche Gründe für Abweichungen sind beispielsweise Alter und/oder Struktur der Bevölkerung, die Morbidität (d.h. die Krankheitshäufigkeit) der Menschen oder infrastrukturelle Besonderheiten.

www.g-ba.de

Bedarfsplanungs-Richtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit der Bedarfsplanungs-Richtlinie vom 1. Januar 2013 die Grundlage für die bundesweite bevölkerungsgerechte Verteilung der Ärzte und Psychotherapeuten gelegt. Dabei können auch regionale Besonderheiten (Bevölkerungsdichte, geografische Struktur, infrastrukturellen Besonderheiten) berücksichtigt werden.

Bedarfsplanungsrichtlinie

Bedarfsplan

Der Bedarfsplan dokumentiert und analysiert den aktuellen Stand der ambulanten Versorgung und leitet daraus - falls erforderlich - konkrete Maßnahmen ab. Daneben werden im Bedarfsplan regionale Besonderheiten auf KV-Ebene dargelegt, die Abweichungen von den Vorgaben der Bedarfsplanungs-Richtlinie notwendig machen.

Der Bedarfsplan ist das Hauptinstrument, um regionale Versorgungsziele festzulegen und zu überprüfen. Er wird der Entwicklung regelmäßig angepasst. Zudem muss er der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Erstellt wird der Bedarfsplan von den Kassenärztlichen Vereinigungen im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen.

Landesausschuss

Die Kassenärztlichen Vereinigungen bilden mit den Landesverbänden der Krankenkassen sowie den Ersatzkassen für den Bereich jedes Bundeslandes einen Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen. Die Patientenvertreter haben hier ein Mitberatungsrecht. Rechtsgrundlage ist der Paragraf 90 SGB V.

Die Landesausschüsse treffen auf der Grundlage des regionalen Bedarfsplans Feststellungen zur Unter- und Überversorgung und ordnen im Fall von Überversorgung Zulassungsbeschränkungen an. Darüber hinaus werden Entscheidungen über einen zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarf getroffen. Die Aufsicht über die Landesausschüsse führen die für die Sozialversicherung zuständigen obersten Verwaltungsbehörden der Länder. Die Aufsichtsbehörde kann die Entscheidungen bei einem Rechtsverstoß innerhalb von zwei Monaten nach Vorlage beanstanden

Weitere Informationen zur Bedarfsplanung finden Sie bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung:

Bedarfsplanung unter www.kbv.de

Wie funktioniert die Bedarfsplanung?

Arztgruppen und Versorgungsebenen

Insgesamt werden auf Basis der Bedarfsplanung 22 Arztgruppen in vier verschiedene Versorgungsebenen zusammengefasst. Diese sind

  • die hausärztliche Versorgung
  • die allgemeine fachärztliche Versorgung
  • die spezialisierte fachärztliche Versorgung und die
  • gesonderte fachärztliche Versorgung.

Jede Versorgungsebene hat ihre eigenen Planungsbereiche. Diese sind vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) festgelegt worden:

  • Die hausärztliche Versorgung ist aufgeteilt in 111 Mittelbereiche, die aus kreisfreien Städten oder einem Zusammenschluss kreisabhängiger Gemeinden bestehen.
  • Die allgemeine fachärztliche Versorgungsebene (27 Kreise) bilden die folgenden Arztgruppen: Augenärzte, Chirurgen und Orthopäden, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Psychotherapeuten, Urologen.
  • Die spezialisierte fachärztliche Versorgung (8 sog. Raumordnungsregionen) leisten Anästhesisten, Fachinternisten, Kinder- und Jugendpsychiater, sowie Radiologen
  • Die gesonderte fachärztliche Versorgung (Planungsbereich ist das gesamte KV-Gebiet) bilden folgende Arztgruppen: Humangenetiker, Laborärzte, Neurochirurgen, Nuklearmediziner, Pathologen, Physikalische- und Rehabilitations-Mediziner, Strahlentherapeuten und Transfusionsmediziner
Hausärztliche Versorgung
Mittelbereiche
Eine Verhältniszahl
Anzahl: 111
 
Hausärzte
Allgemeine fachärztliche Versorgung
Kreise
Fünf Verhältniszahlen
Anzahl: 27
 
Augenärzte
Chirurgen und
Orthopäden
Frauenärzte
HNO
Hautärzte
Kinderärzte
Nervenärzte
Psychotherapeuten
Urologen
Spezialisierte fachärztliche Versorgung
Raumordnungsregionen
Eine Verhältniszahl
Anzahl: 8
 
Anästhesisten
Fachinternisten
Kinder- und Jugendpsychiater
Radiologen
Gesonderte fachärztliche Versorgung
Gesamtes KV-Gebiet
Eine Verhältniszahl
Anzahl: 1
 

Humangenetiker
Laborärzte
Neurochirurgen
Nuklearmediziner
Pathologen
Physikalische- und Rehabilitations-Mediziner
Strahlentherapeuten
Transfusionsmediziner

Planungsbereiche

Die Arztgruppen der vier verschiedenen Versorgungsebenen werden auf unterschiedliche Raumzuschnitte oder Planungsbereiche verteilt. Sie staffeln sich je nach Spezialisierungsgrad von kleinräumig (hausärztliche Versorgung) hin zu immer größeren Raumeinheiten (gesonderte fachärztliche Versorgung).

Eine genaue Übersicht der Planungsbereiche je Versorgungsebene finden Sie unter folgendem Link:

Allgemeine Verhältniszahl

Die allgemeine Verhältniszahl gibt an, wie viele Einwohner auf einen Arzt – je Arztgruppe der Bedarfsplanung – kommen sollten, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die allgemeine Verhältniszahl weist je Arztgruppe einen anderen Wert auf, am niedrigsten ist sie bei den Hausärzten und wird je nach Spezialisierungsgrad immer größer. Beispielsweise liegt die allgemeine Verhältniszahl für die Hausärzte bei 1.609, also sollte idealerweise diese Zahl an Einwohnern auf einen Hausarzt kommen, um die Versorgung zu gewährleisten.

Morbiditätsfaktor

Mit der Reform der Bedarfsplanung trat zum 30. Juni 2019 der neue Morbiditätsfaktor in Kraft. Der Morbiditätsfaktor ergänzt den bis dato bestehenden Demografiefaktor um die Krankheitslast der vor Ort lebenden Bevölkerung. Zudem wurde die demografische Komponente verfeinert, in dem nun eine mehrstufige Altersklassifizierung stattfindet, die zudem noch geschlechtsbezogen betrachtet wird. Die neuartige Anpassung der allgemeinen Verhältniszahl geschieht dabei sowohl im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (demografische Entwicklung), als auch unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten (Alters- und Geschlechtsstruktur sowie Morbiditätslast). Die tatsächliche regionale Inanspruchnahme von ärztlichen Leistungen bedingt somit auch die Anpassung der zur Verfügung zu stellenden Kapazitäten über die reine Statistik hinaus. Das bedeutet konkret: In Regionen mit einer überdurchschnittlich alten und morbiden Bevölkerung wird i.d.R. ein höheres Versorgungsniveau sichergestellt, es werden hier also mehr Ärzte gebraucht. Regionen mit überdurchschnittlich jungen und gesunden Menschen bekommen i.d.R. weniger Ärzte. Die Aktualisierung der Faktoren erfolgt alle zwei Jahre.

Versorgungsgrad

Mit Hilfe des Versorgungsgrads wird die Versorgungslage in einem Planungsbereich ermittelt. Er stellt die Relation der geplanten idealen Anzahl, also des Plansolls, gegenüber der aktuell realen Anzahl an Ärzten einer jeweiligen Arztgruppe dar. Somit entscheidet der Versorgungsgrad darüber, ob in einem Planungsbereich noch Zulassungsmöglichkeiten vorhanden sind oder nicht. Bei einem Wert von 100 Prozent sind genauso viele Ärzte einer Arztgruppe zugelassen wie das Plansoll vorgibt.

Überversorgung

Wenn der Versorgungsgrad 110 Prozent überschreitet, wird von einer Überversorgung gesprochen, der Landesausschuss ordnet Zulassungssperren an. Es kann sich kein zusätzlicher Arzt in diesem Planungsbereich niederlassen. Ein neuer Arzt kann nur ins System kommen, wenn zuvor ein Arzt aus der Versorgung ausgeschieden ist.

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Westfalen-Lippe hat sich im November 2019 entschieden, den § 67 der Bedarfsplanungs-Richtlinie anzuwenden. Dies bedeutet, dass hausärztliche Planungsbereiche bereits mit Zulassungssperren versehen werden können, wenn der Versorgungsgrad 100 Prozent überschreitet. Dies soll zu einer Verschiebung der Zulassungen und Anstellungen hin zu unterdurchschnittlichen Planungsbereichen führen und eine weitere Aufwertung überdurchschnittlich gut versorgter Planungsbereiche verhindern. Ausnahme sind hier die hausärztlichen Planungsbereiche des Ruhrgebiets, da hier bereits durch die Anwendung des § 65 der Bedarfsplanungs-Richtlinie durch Absenkung der allgemeinen Verhältniszahl auf die Versorgungslandschaft eingewirkt wird.

Unterversorgung

Ab einem Versorgungsgrad von weniger als 75 Prozent (Hausärzte) bzw. 50 Prozent (Fachärzte) liegt eine Unterversorgung vor. Werden diese Werte erreicht bzw. unterschritten, muss die KV zeitnah Maßnahmen einleiten um die Unterversorgung schnellstmöglich aufzufangen.

Quotenregelungen

Mit der Reform der Bedarfsplanung gibt es noch eine weitere Neuerung. Bislang gab es nur für die Gruppe der Psychotherapeuten eine Quotenregelung, nach der ein gewisser Anteil der psychotherapeutischen Versorgungsaufträge durch Ärztliche Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gewährleistet sein musste. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine solche Regelung auch für die Arztgruppen der Nervenärzte sowie der fachärztlichen Internisten festgeschrieben. Bei den Nervenärzten soll die Quotenregelung eine ausgeglichene Versorgungslandschaft zwischen Neurologen und Psychiatern regeln. Bei den fachärztlichen Internisten gibt es nun eine Minimalquote für die Schwerpunktträger Rheumatologie, deren Anzahl und Anteil innerhalb der Fachinternisten permanent abnimmt. Dem gegenüber werden für die Schwerpunktträger Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Nephrologie Maximalquoten eingeführt, über die hinaus kein weiterer Schwerpunktträger dieser Gruppe mehr in einem Planungsbereich zusätzlich zugelassen werden kann.

Die aktuelle Bedarfsplanung in Westfalen-Lippe

Bedarfsplan der KVWL

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat im Einvernehmen mit den Krankenkassenverbänden in Westfalen-Lippe einen neuen Bedarfsplan aufgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das Überarbeiten der Vorgaben für das Ruhrgebiet. Den aktuellen Bedarfsplan für Westfalen-Lippe finden Sie hier:

Bedarfsplan KVWL 2019

Aktuelle Beschlüsse des Landesausschusses

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Westfalen-Lippe stellt zwei Mal im Jahr Beschlüsse über Zulassungssperren, deren Aufhebung, zu einer möglichen Unterversorgung und weiteren Themen fest. Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Beschlüsse inklusive Datum der Beschlussfassung des Landesausschusses:

Versorgungssteuerung in besonderen Fällen nach § 67 BPL-RL

Anordnung von Zulassungsbeschränkungen

Anordnung von Zulassungsbeschränkungen aufgrund der Anwendung des § 67 Bedarfsplanungsrichtlinie

Umwandlung von Jobsharing-Praxen

Umwandlung von Jobsharing-Praxen aufgrund von Quoten nach § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V

Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen

Zulassungsmöglichkeiten

Feststellung über Versorgungsanteile von Fachinternisten mit den Schwerpunkten Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Nephrologie

Planungsbereiche mit einem Versorgungsgrad ab 140 Prozent

Abwendung drohende Unterversorgung MB Halle

Übergangsregelung „Sonderregion Ruhrgebiet“

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat zum 1. Januar 2018 beschlossen, dass die allgemeinen Verhältniszahlen für alle Arztgruppen und Planungsbereiche, die im Verbandsgebiet des RVR (Regionalverband Ruhr) liegen, auf das bundesweit einheitliche Niveau angepasst werden sollen. Dazu ist bei den Hausärzten ein Übergangszeitraum von zehn Jahren vorgesehen. Zuvor war die allgemeine Verhältniszahl im Ruhrgebiet deutlich niedriger, was in der Vergangenheit mit dem Ruhrgebiet als Ballungsraum begründet wurde. Eine hohe Anzahl an (Groß)Städten mit hohen Einwohnerzahlen auf engstem Raum, also ein städtisch hoch verdichtetes Gebiet. Diese Begründung wurde zum 1. Januar 2018 verworfen, um eine Benachteiligung der im Ruhrgebiet lebenden Bevölkerung auszugleichen. Warum sollten im Ruhrgebiet weniger Ärzte für die gleiche Anzahl an Menschen zur Verfügung stehen als anderswo in Nordrhein-Westfalen bzw. Deutschland? Die allgemeine Verhältniszahl der Hausärzte wird nun schrittweise alle zwei Jahre angepasst, bis im Jahr 2028 das bundeseinheitliche Niveau erreicht wird. Für die allgemeine fachärztliche Versorgung wurde ein neuer Kreistyp eingeführt, der polyzentrische Verflechtungsraum, welcher sich zum einen näher an den Bundesvorgaben orientiert, aber trotzdem die besondere hochverdichtet-städtische Situation des Ruhrgebiets mit einbezieht.

Niederlassungsmöglichkeiten

Sie sind Hausarzt, Kinderarzt oder Radiologe und wollen sich in Westfalen-Lippe niederlassen? Klicken Sie in der Rubrik „Praxisberatung - Niederlassungsmöglichkeiten“ einfach auf Ihre Arztgruppe um zu sehen, welche Planungsbereiche für eine Zulassung offen oder gesperrt sind, wie der Versorgungsgrad aussieht und wie viele Zulassungsmöglichkeiten vor Ort vorhanden sind. Außerdem finden Sie hier die notwendigen Informationen zu Bewerbungsfristen und dem Bewerbungsverfahren.

Falls Sie sich für eine Praxisübernahme oder eine Anstellung in einem gesperrten Planungsbereiche interessieren, dann suchen Sie einfach unter unseren ausgeschriebenen Praxissitzen nach einem interessanten Angebot für Ihre Anstellung bzw. Niederlassung.

Praxisberatung, Niederlassungsmöglichkeiten und ausgeschriebene Praxissitze

„In welchem Planungsbereich bin ich?“

Sie wissen nicht, in welchem Planungsbereich sich der Ort befindet, in dem Sie sich für eine Niederlassung interessieren? In der folgenden Tabelle sowie der abgebildeten Karte können Sie jede Stadt oder Gemeinde den jeweiligen Planungsbereichen - Mittelbereich, Kreis bzw. kreisfreie Stadt oder Raumordnungsregion - einer Versorgungssäule zuordnen.

Beispiel: Gemeinde Medebach – Mittelbereiche Winterberg (hausärztliche Versorgung) – Hochsauerlandkreis (allgemeine fachärztliche Versorgung) – Raumordnungsregion Arnsberg (spezialisierte fachärztliche Versorgung) – KVWL-Gebiet (gesonderte fachärztliche Versorgung)

Zuordnung Planungsbereiche zu administrativen Räumen (zusätzlich können Sie der Tabelle entnehmen welcher Zulassungsausschuss und welche KVWL-Bezirksstelle für die Region zuständig sind.)

Weitere hilfreiche Links und Themen

Praxisberatung

Unser Team der Praxisberatung gibt Ihnen gerne Auskunft zu allen Fragen rund um die Themen Praxisgründung, -übernahme, -abgabe, sowie Auschreibungen von Praxissitzen. Je nach Wunsch per Telefon oder per E-Mail. Sie können auch einfach einen persönlichen Beratungstermin mit uns vereinbaren.

Infos zur Praxisberatung

Nachwuchsförderung

Die KVWL hat Medizinstudenten, Weiterbildungsassistenten und jungen Ärzten, die sich als Vertragsarzt in Westfalen-Lippe niederlassen wollen, viel zu bieten.

Alle notwendigen Infos zu Veranstaltungen, Förderungen und Beratungsangebot bieten wir Ihnen auf folgenden Seiten:

Nachwuchsförderung

www.praxisstart.info

Zulassungsausschuss

Die Entscheidungen über eine Zulassung oder Anstellung (und weitere vertragsärztliche Tätigkeiten) fassen die Zulassungsausschüsse. Zulassungsausschüsse sind Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung und setzen sich paritätisch aus Vertretern der Ärzte/Psychotherapeuten und Vertretern der Landesverbände der Krankenkassen zusammen.

Die den Ausschüssen zugeordneten Geschäftsstellen mit Sitz in Dortmund nehmen Ihre Anträge entgegen, bearbeiten diese und stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

Zulassungsausschüsse: Anträge, Termine und Fristen

Ansprechpartner

Praxisberatung

0231 94 32 94 00

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