Niederlassung

Praxis: Gründung · Übernahme · Abgabe · Beratung

Ziel vieler Ärzte und Psychotherapeuten ist die Niederlassung in freier Praxis. Das Prinzip der Niederlassungsfreiheit ist durch das Gesundheitsstrukturgesetz aus dem Jahre 1993 dahingehend eingeschränkt worden, dass die Berufsausübung als Vertragsarzt oder -psychotherapeut in freier Praxis nur in solchen Gebieten möglich ist, die nicht wegen Überversorgung gesperrt sind.

Praxisstart

Ausführliche Infos über den Weg in die eigene Praxis:

www.praxisstart.info

Infos und Beratung zu Ihrer Niederlassung, Kooperation oder Praxisabgabe

Die Praxis- bzw. Niederlassungsberatung der KVWL gibt Ihnen Auskunft bei zulassungsrechtlichen Fragen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beraten Sie zu folgenden Themen:

Praxisneugründung

Die Praxisneugründung stellt den Vertragsarzt vor besondere Herausforderungen. Die Praxisberatung hilft Ihnen beim formalen Ablauf (z. B. Antragsstellung beim Zulassungsausschuss) zur Praxisneugründung.

Videobeiträge

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat gemäß § 105 Abs. 1 Satz 1 SGB V für die Sicherstellung der ambulanten Versorgung ein Förderverzeichnis aufgestellt. Hierbei werden Niederlassungen an Standorten, Planungsbereichen oder Teilen eines Planungsbereiches Fördermaßnahmen gewährt:

Infos und Förderverzeichnis

Praxisabgabe/ -übernahme

Falls Sie planen Ihre Praxis abzugeben oder eine Praxis zu übernehmen, können wir Ihnen hilfreiche Tipps zu folgenden Themen geben:

  • Ausgeschriebene Vertragsarzt- und Psychotherapeutensitze inkl. Abo-Service
  • Bewerbung auf eine Ausschreibung
  • Vermittlungsliste
    Die Vermittlungsliste ist ein Service der KVWL im Rahmen der Nachbesetzung von Praxissitzen. Diese Liste weist deutlich mehr relevante Informationen als die Warteliste auf.
    Sie bietet dadurch eine Optimierung der Vermittlung zwischen potentiellem Praxisabgeber und Praxisübernehmer. Anhand der im Fragebogen erhobenen Informationen können die Belange von Praxisabgeber und Praxisübernehmer im Vorfeld durch die KVWL aufeinander abgestimmt werden. Bitte beachten Sie, dass die Vermittlungsliste unabhängig von der Warteliste ist und keine rechtliche Relevanz nach den Vorgaben des SGB V hat.
  • Warteliste
  • Abgeberliste
  • KV-Börse

Kooperationen und MVZ

Ärztliche und psychotherapeutische Kooperationsformen

I. Berufsausübungsgemeinschaften

Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten und Medizinische Versorgungszentren können sich, ohne dass es grundsätzlich auf eine Fachgleichheit oder Fachverwandtschaft der Fachgebiete der Beteiligten ankommt, zur gemeinsamen Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit zusammenschließen an einem gemeinsamen Vertragsarztsitz (örtliche Berufsausübungsgemeinschaft) oder bei unterschiedlichen Vertragsarztsitzen (überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft). Soweit die Fachgebiete der Mitglieder der Berufsausübungsgemeinschaft weder fachgleich noch verwandt sind, muss aber zumindest eine „gemeinschaftliche“ Behandlung von Patienten möglich sein. Der Zusammenschluss zu einer Berufsausübungsgemeinschaft bedarf der vorherigen Genehmigung des Zulassungsausschusses.

1. Örtliche Berufsausübungsgemeinschaft

Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten und Medizinische Versorgungszentren können sich zur gemeinsamen Ausübung ihrer Tätigkeit an einem gemeinsamen Vertragsarztsitz verbinden. Unter einem gemeinsamen Vertragsarztsitz ist hierbei nicht die jeweilige Gemeinde, sondern die konkrete postalische Anschrift zu verstehen; bei unterschiedlichen postalischen Anschriften handelt es sich um eine überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft, die unter Punkt 2. näher dargestellt wird. Die Berufsausübungsgemeinschaft ist gekennzeichnet durch gemeinsame Behandlung, Karteiführung und Abrechnung der erbrachten Leistungen. Sie kann geführt werden im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis, die in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts betrieben wird oder im Rahmen einer Partnerschaft in der Rechtsform einer Partnerschaftsgesellschaft. Beide Gesellschaftsformen unterscheiden sich u. a. im Hinblick auf die haftungsrechtlichen Folgen. Beiden ist gemein, dass in Außenankündigungen z. B. auf dem Praxisschild, Briefbögen, Telefonbucheinträgen alle Gesellschafter und deren Arztbezeichnungen genannt werden müssen.

Ein Zusammenschluss von Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten ist möglich im Rahmen einer medizinischen Kooperationsgemeinschaft.

2. Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft

Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten und Medizinische Versorgungszentren können sich jetzt auch bei unterschiedlichen Vertragsarztsitzen der Beteiligten zur gemeinsamen Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit zusammenschließen (überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft). Dies setzt ‑ in Abgrenzung zum Praxisverbund ‑ zwingend eine gemeinsame Berufsausübung mit gemeinsamer Patientenbehandlung auf der Grundlage eines Behandlungsvertrages zwischen Patient und Berufsausübungsgemeinschaft voraus. Sichergestellt sein muss, dass an jedem der Praxissitze mindestens ein Mitglied der Berufsausübungsgemeinschaft hauptberuflich tätig ist. Eine hauptberufliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn die überwiegende Arbeitszeit an dem Praxissitz erbracht wird.

Wie bei der örtlichen Berufsausübungsgemeinschaft kann der Zusammenschluss im Rahmen einer (überörtlichen) Gemeinschaftspraxis, einer (überörtlichen) Partnerschaft oder einer (überörtlichen) medizinischen Kooperationsgemeinschaft erfolgen.

Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften sind auch möglich, wenn sich die Vertragsarztsitze der Mitglieder in unterschiedlichen Planungsbereichen (Kreise bzw. kreisfreie Städte) oder sogar unterschiedlichen KV-Bezirken (z. B. KV Nordrhein und KV Westfalen-Lippe) befinden.

II. Teil-Berufsausübungsgemeinschaften

Die gemeinsame Berufsausübung kann auch auf die Erbringung "einzelner Leistungen" beschränkt werden. Eine solche Teil-Berufsausübungsgemeinschaft ist von einer (Voll-) Berufsausübungsgemeinschaft dadurch abzugrenzen, dass in einer Teil-Berufsgemeinschaft der beteiligte Arzt lediglich einen Teil seines Leistungsangebotes in diese Gesellschaft einbringt. Daneben muss er die aus seinem Versorgungsauftrag als Vertragsarzt folgenden Leistungen wie bisher in einer eigenständigen Praxis anbieten. Leistungen innerhalb einer Schwerpunktbezeichnung, die wertungsmäßig das gesamte Leistungsspektrum eines Vertragsarztes ausmachen, können daher nicht innerhalb einer Teil-Berufsausübungsgemeinschaft angeboten werden.

Partnerin des Behandlungsverhältnisses ist bezogen auf die innerhalb der Teil-Berufsausübungsgemeinschaft angebotenen Leistungen die Teil-Berufsausübungsgemeinschaft selbst. Für die Inanspruchnahme der Teil-Berufsausübungsgemeinschaft gilt das Recht auf freie Arztwahl.

Die gemeinsame Berufsausübung in einer Teil-Berufsausübungsgemeinschaft darf nicht gegen das Verbot der Zuweisung von Versicherten gegen Entgelt verstoßen. Eine solche Umgehung wird gesetzlich vermutet, wenn der Gewinn in der Teil-Berufsausübungsgemeinschaft ohne Grund in einer Weise verteilt wird, die nicht dem Anteil der persönlich erbrachten Leistungen entspricht. Um dies beurteilen zu können, muss dem Zulassungsausschuss bei Beantragung der Genehmigung für die Teil-Berufsausübungsgemeinschaft der zugrundeliegende Gesellschaftsvertrag vorgelegt werden. Dem Gesellschaftsvertrag muss u.a. eindeutig zu entnehmen sein, wie der Gewinn der Teil-BAG ermittelt und zwischen den Beteiligten verteilt werden soll.

Eine Umgehung des Verbotes der Zuweisung gegen Entgelt liegt insbesondere vor, wenn sich der Beitrag des Arztes auf das Erbringen medizinisch-technischer Leistungen auf Veranlassung der übrigen Mitglieder einer Berufsausübungsgemeinschaft beschränkt. Die Anordnung einer Leistung, insbesondere aus den Bereichen der Labormedizin, der Pathologie und der bildgebenden Verfahren, stellt keine persönlich erbrachte anteilige Leistung in diesem Sinne dar.

Die Teil-Berufsausübungsgemeinschaft kann entsprechend den zu Berufsausübungsgemeinschaften zuvor gemachten Ausführungen als Teil-Gemeinschaftspraxis oder Teil-Partnerschaft betrieben werden.

Weitere Informationen:

Einen ausführlichen Artikel zur Rechtsprechung des BSG zu Teil-Berufsausübungsgemeinschaften finden Sie in diesem Auszug aus KVWL kompakt 3 / 2016

III. Organisationsgemeinschaften

Neben den genannten Kooperationsformen sind wie bisher auch Organisationsgemeinschaften wie z. B. die Praxisgemeinschaft, die Apparategemeinschaft oder auch die Laborgemeinschaft möglich.

Vertragsgestaltung

Berufsausübungsgemeinschaften können in der Gesellschaftsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder einer Partnerschaftsgesellschaft errichtet werden.

Der der Berufsausübungsgemeinschaft zugrunde liegende Gesellschaftsvertrag muss in seiner inhalt­lichen Ausgestaltung die berufliche und persönliche Selbständigkeit wahren, die für die Ausübung der Tätigkeit des Vertragsarztes bzw. Vertragspsychotherapeuten „in freier Praxis“ erforderlich sind. Hierzu zählen nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts insbesondere folgende Vorgaben:

  • alle Gesellschafter müssen das „wirtschaftliche Risiko“ ihrer gemeinsamen Tätigkeit tragen, d. h. es muss maßgeblich von der Arbeitskraft jedes einzelnen Gesellschafters abhängen, in welchem Umfang er Einkünfte erzielt, so dass eine einem festen Gehalt entsprechende „Gewinnbeteiligung“ nicht – und zwar auch nicht für eine „Probezeit“ – zulässig ist;
  • alle Gesellschafter müssen an der Verwertung des von ihnen erarbeiteten Praxiswertes beteiligt werden und
  • alle Gesellschafter müssen über eine ausreichende Dispositionsfreiheit in beruflicher und persönlicher Hinsicht verfügen.

Nach der Berufsordnung der Ärztekammer Westfalen-Lippe besteht für die Gesellschafter die Maßgabe, dass sich diese in einem schriftlichen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern und insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten. Erforderlich ist weiterhin regelmäßig eine Teilnahme aller Gesellschafter der Berufsausübungsgemeinschaft an deren unternehmerischem Risiko, an unternehmerischen Entscheidungen und an dem gemeinschaftlich erwirtschafteten Gewinn.

Procedere

Der Zusammenschluss zu Berufsausübungsgemeinschaften bedarf der vorherigen Genehmigung durch den zuständigen Zulassungsausschuss. Gegenüber der Ärztekammer Westfalen-Lippe besteht lediglich eine Anzeigepflicht. Der Vertrag über die Gründung einer Teilberufsausübungsgemeinschaft ist ebenfalls der Ärztekammer vorzulegen.

MVZ

Der Gesetzgeber hat mit dem GKV-Modernisierungsgesetz, ergänzt durch Regelungen des Versorgungsstrukturgesetzes und des Versorgungsstärkungsgesetzes, eine weitere Versorgungsform geschaffen: das „Medizinische Versorgungszentrum“. Medizinische Versorgungszentren sind ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister eingetragen sind, als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind. Die Medizinischen Versorgungszentren können sich bestimmter zulässiger Organisationsformenbedienen; sie können von zugelassenen Ärzten, von zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen nach § 126 Abs. 3SGB V, von gemeinnützigen Trägern, die auf Grund von Zulassung oder Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, oder von Kommunen gegründet werden. Die Zulassung erfolgt für den Ort der Niederlassung als Medizinisches Versorgungszentrum (Vertragsarztsitz).

Anträge Vertragsärztliche und Psychotherapeutische Versorgung

Anstellung

Bei der Anstellung von Ärzten und Psychotherapeuten muss zwischen den verschiedenen Möglichkeiten unterschieden werden.

Eine „klassische“ Anstellung erfolgt auf Basis des § 95 SGB V. Hierbei wird ein Arzt oder Psychotherapeut auf einen Vertragsarzt- bzw. Vertragspsychotherapeutensitz angestellt.

Nach §§ 36,37 Bedarfsplanungsrichtlinie kann eine Anstellung in Form einer Sonderbedarfsanstellung erfolgen.

Bei jeder Form der Anstellung muss ein sogenannter Beschäftigungsfaktor benannt werden. Die Besonderheit dabei ist, dass es – anders als bei der Zulassung – vier verschiedene Faktoren gibt:

  • Bis zu 10 Stunden = Faktor 0,25
  • 10 bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • 20 bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • ab 30 Stunden = Faktor 1,0

Die Antragsstellung muss immer vom Praxisinhaber, der Gemeinschaftspraxis oder dem MVZ ausgehen. Die Anstellung bedarf der Genehmigung des zuständigen Zulassungsausschusses.

Anträge Vertragsärztliche und Psychotherapeutische Versorgung

Jobsharing

Das Jobsharing bietet die Möglichkeit, trotz der Sperrung eines Planungsbereiches, einer gemeinsamen Ausübung der vertragsärztlichen / vertragspsychotherapeutischen Tätigkeit.

Im Rahmen eines Jobsharing unterscheidet man zwischen:

Zulassung Anstellung
Der Partner erhält eine eingeschränkte Zulas- sung, die an die Zulassung des Vertragsarztes gebunden ist. Die Anstellung ist an die Zulassung des Vertragsarztes gebunden.
Gemeinsame Tätigkeit in Form einer Berufsausübungsgemeinschaft. Es besteht ein Arbeitgeber - Arbeitnehmer - Verhältnis.
Nach 3 Jahren gemeinsamer Tätigkeit ist der Junior-Partner bei einer Nachfolge des Senior-Partner-Sitzes von Gesetzes wegen privi legiert. Der Angestellte wird bei der Nachfolge des Sitzes des JS-Arbeitgebers nicht privilegiert.
Nach 10 Jahren erhält der Junior-Partner automatisch eine eigene Vollzulassung. Der Angestellte hat nach 10 Jahren keinerlei Anspruch auf eine Zulassung. Die Anstellung bleibt bestehen.
Bei einer Öffnung des Planungsbereiches vor Ablauf der 10-Jahresfrist werden für die freien Sitze Jobsharing-Zulassungen in Vollzulassungen umgewandelt, und zwar in der Reihenfolge der längsten Tätigkeit (geht vor Jobsharing-Anstellung und Neuzulassungen). Bei einer Öffnung des Planungsbereiches er- folgt eine Umwandlung in eine Anstellung mit eigenem RLV entsprechend dem Tätigkeitsumfang (nach Jobsharing-Zulassungen, vor Neuzulassungen).

Beratungsangebote

Niederlassungsberatung

Die Niederlassungsberatung der KVWL erleichtert Ihnen den Einstieg in die Arbeit als Vertragsarzt bzw. -psychotherapeut und hilft Ihnen dabei, den Schritt in die eigene Praxis mit optimaler Vorbereitung zu tun.

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beraten Sie z.B. bei der Wahl des Standortes und geben Ihnen Auskunft bei allen Fragen der Zulassung.

 

0231 94 32 94 00 0231 94 32 83 03 1 E-Mail

Ausführliche Infos zur Niederlassung und den Weg in die eigene Praxis finden Sie auch unter www.praxisstart.info

Patenschaften für den Beginn in der eigenen Praxis

Alles ist vorbereitet, die Arbeit in der eigenen Praxis soll beginnen. Bei den ersten Schritten im neuen Tätigkeitsfeld begleitet Sie auf Wunsch ein persönlicher Ansprechpartner der KVWL: Ihre Patin bzw. Ihr Pate. Ihr Pate kümmert sich um Ihre Fragen zur vertragsärztlichen bzw. -psychotherapeutischen Tätigkeit und bietet Ihnen Lösungen an, bereitet Informationen auf, recherchiert für Sie, knüpft Verbindungen, organisiert und moderiert Gespräche, analysiert mit Ihnen Ihre Abrechnung und Verordnungskostenstatistiken.

Praxisberatung: Vertreter · Abgabe · Bewertung

Praxisvertreter

Sie sind im Urlaub, krank oder zur Fortbildung und benötigen einen Praxisvertreter? - Wir helfen Ihnen bei der Suche.

Praxisschätzwertberechnung bei Praxisabgabe

Wenn Sie Ihre vertragsärztliche oder -psychotherapeutische Praxis abgeben möchten, hilft Ihnen die KVWL bei der Suche eines Nachfolgers, sowohl in gesperrten als auch in nicht gesperrten Planungsbereichen. Wir informieren Sie über die entsprechenden Fristen und Genehmigungsverfahren. Sie möchten vorher den Verkehrswert ermitteln lassen? Wir berechnen für Sie einen überschlägigen Verkehrswert bei ausgeschriebenen Vertragsarztsitzen. Diese Schätzung bietet eine Orientierungshilfe für die Verhandlungen zur Festlegung eines Verkaufspreises.
0231 94 32 94 00 0231 94 32 83 03 1 E-Mail

Ausgeschriebene Vertragsarzt- und Psychotherapeutensitze

Ausschreibungen und Niederlassungsmöglichkeiten

Ausgeschriebene Vertragsarzt- und Psychotherapeutensitze 12/2018

An- und abmelden für die E-Mail Info

Wir senden Ihnen die Ausschreibungen von Vertrags- und Psychotherapeuten-Sitzen in Westfalen-Lippe per E-Mail einmal monatlich kostenlos zu. Klicken Sie auf den Button und füllen Sie hierzu das Formular aus:

Formular - E-Mail Info

Formular zur Bewerbung auf eine Ausschreibung

Bewerbung - ausgeschriebenen Psychotherapeutensitz (05/2016 - 18 KB)

Bewerbung - ausgeschriebenen Vertragsarzsitz (05/2016 - 14 KB)

Standorte mit Fördermöglichkeiten (Förderverzeichnis)

Standorte mit Förderungsmöglichkeiten

Förderverzeichnis - Standorte mit Förderungsmöglichkeiten
Stand 15.01.2019 (Liste und Karte)

Alle Informationen, wie Standorte, Anträge, etc. finden Sie unter:

Niederlassung - Nachwuchs / Fördermaßnahmen

Niederlassungsmöglichkeiten in den vier Versorgungsebenen

Arztgruppen nach Bedarfsplanungsrichtlinie

Unter den folgenden Arztgruppen finden Sie Informationen zu den Niederlassungsmöglichkeiten in den vier Versorgungssäulen der Bedarfsplanung je Arztgruppe und Planungsbereich. Zusätzlich sind je Arztgruppe und Planungsbereich die Einwohnerzahl, die Anzahl der Ärzte und der Versorgungsgrad abgebildet. Die Daten basieren auf dem aktuell gültigen Beschluss des Landesauschuss der Ärzte und Krankenkassen in Westfalen-Lippe.

Hausärztliche Versorgung

Hausärzte

Allgemeine fachärztliche Versorgung

Spezialisierte fachärztliche Versorgung

Gesonderte fachärztliche Versorgung


Bewerbungsfristen

Berücksichtigungsfähig sind nur Zulassungs- oder Anstellungsanträge, die innerhalb einer Frist nach Veröffentlichung in den amtlichen Bekanntmachungen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, beginnend am 22.12.2018 bis zum 11.02.2019, vollständig und fristgerecht eingegangen sind.

Unter mehreren Bewerbern entscheidet der Zulassungsausschuss nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung folgender Kriterien (§ 26 Abs. 4 Nr. 3 BPL-RL):

  • berufliche Eignung,
  • Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit,
  • Approbationsalter,
  • Dauer der Eintragung in die Warteliste gemäß § 103 Abs. 5 SGB V,
  • bestmögliche Versorgung der Versicherten im Hinblick auf die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes,
  • Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten (z. B. Fachgebietsschwerpunkt, Barrierefreiheit, Feststellungen nach § 35).

Anträge sind an den regional zuständigen Zulassungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen zur richten (Robert-Schimrigk-Str. 4 -6, 44141 Dortmund).

Ausnahme: Anträge für Fachgebiete der gesonderten fachärztlichen Versorgung richten Sie bitte immer an den Zulassungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen für den Regierungsbezirk Detmold.

Niederlassungsanträge

Niederlassungsanträge

Arztregister / Warteliste

Zulassung / Ermächtigung Vertragsärzte und Psychotherapeuten


Antragsfristen / Sitzungstermine der Zulassungsausschüsse (ZA)


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Übersichtskarte der Mittelbereiche, Kreisregionen und Raumordnungsregionen für Westfalen-Lippe (Versorgungsebenen)

Ansprechpartner

Praxisberatung

0231 94 32 94 00

0231 94 32 83 03 1

E-Mail