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Niederlassung

Attraktive Förderung
Hausarztprogramm im Kreis Herford: Der praktische Weg in die Niederlassung

Zwei Ärzte im Austausch vor Stadtansicht Herford
© Landschaft von Stadt Herford; Ärztin von Ljupco Smokovski, Arzt von Krakenimages.com | Adobe Stock

Der Kreis Herford braucht Sie als Hausarzt! Es ist ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden. Trotzdem ist es verständlich, dass Sie sich die Entscheidung sich hier niederzulassen nicht leicht machen. Eine Entscheidungshilfe ist das Förderprogramm der KVWL und des Kreises Herford. Nutzen Sie die einmalige Chance, zwölf Monate in zwei etablierten Hausarztpraxen mitzuarbeiten (bei einem Vollzeitgehalt von 7500 Euro brutto im Monat), die Region und ihre Menschen kennen zu lernen und am Ende aus Überzeugung zu sagen: Hier im Kreis Herford lasse ich mich gerne nieder!

Leichter und praktischer war der Weg in die Niederlassung nie! Interessiert? Dann lassen Sie sich als sogenannte Praxismacher in das attraktive Förderprogramm aufnehmen. Bewerben Sie sich jetzt!

Flexibler Starttermin in Ihr einjähriges Förderprogramm (frühestens ab 01.04.2022)

Das motiviert die ersten Praxismacher und teilnehmenden Praxen:

„Das Förderprogramm ist wie für mich gemacht! Das Beste ist, dass wir Praxismacher ausprobieren dürfen, wie es wäre, eine Hausarztpraxis im Kreis Herford zu haben, ohne uns festlegen zu müssen. Wer würde so ein Angebot nicht annehmen?“, sagt Dr. Zrinka Shameska euphorisch. Sie ist eine unserer Praxismacherinnen ab 1. April. Ein halbes Jahr wird sie in der Praxis von Dr. Bruno Weil und Kyra Weil in Bünde arbeiten, dann für ein weiteres halbes Jahr in eine zweite etablierte Praxis wechseln.

„Es ist mein Traum, eine Hausarztpraxis zu haben, trotzdem habe ich auch Angst, zum Beispiel vor den Abrechnungen“, sagt sie. Das Programm schenkt ihr und den anderen Praxismachern Zeit, alles zu lernen. Ungefähr eineinhalb Jahre hat sie nicht gearbeitet, war zu Hause bei den zwei Kindern. Und die sind auch der Grund, warum sie sich nicht mehr als Ärztin in einer Klinik, sondern in einer Praxis sieht.

Eine Klinik sei nicht familienfreundlich, kommentiert auch Praxismacherin Dr. Gilda Kashian, sie ist verheiratet, hat ein fünfjähriges Kind. Darum wechselt sie in die ambulante Versorgung. Auch ihr Mann, der wegen seiner Krankenhausdienste selten zu Hause sei, würde sich gerne niederlassen.

Und noch etwas überzeugt Dr. Kashian von ihrem Plan, Hausärztin zu werden: das breite Spektrum der Allgemeinmedizin. „Ich sehe den ganzen Patienten.“ Genau das ist es, was Praxismacherin Dr. Shameska in ihrem früheren Klinikjob vermisst hat. „Ich hatte viele Momente, in denen ich mich gefragt habe: Wie ging die Geschichte für eine bestimmte Patientin oder einen Patienten weiter? Es war, als hätte ich nur den Vorspann eines Films sehen dürfen, nicht den ganzen Film.“ Als Hausärztin wird sie viele Menschen ein ganzes Leben lang begleiten dürfen.

Dass junge Ärztinnen von dieser Fachrichtung schwärmen, begeistert Hausärztin Dr. Marianne Grundl in Bünde. Sie wird Dr. Kashian ab April für sechs Monate beschäftigen. Sie erhofft sich von dem Programm der KVWL und des Kreises Herford, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für ihre Einzelpraxis zu finden – „ich gehöre ja zu den alten Eisen“. Bünde sei ein guter Ort, um Kinder groß zu ziehen. Das werden die beiden Praxismacherinnen gerne hören.

Dr. Shameska sagt: „Ich bin total aufgeregt, am 1.4. geht es los. Es ist aber eine positive Aufregung!“

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Wer sind die Praxismacher?

Die Praxismacher sind Fachärzte für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin, die sich vorstellen können, als Hausärzte im Kreis Herford zu arbeiten. Weil die Praxismacher ein bisschen unentschlossen sind, dürfen sie ein Jahr lang in zwei Praxen erfahrener Hausärzte testen, ob ihnen das Praxisleben im Kreis Herford gefällt.

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Welche Vorteile haben Sie als Praxismacher?

Auf jeden Fall finanzielle Vorteile: ein Vollzeitgehalt von 7.500 Euro brutto im Monat; außerdem bekommen Sie arbeitsvertragliche Zuschüsse. Wenn Sie in den Kreis Herford umziehen, unterstützt Sie der Kreis finanziell und Sie erhalten ein Jobticket für den ÖPNV.

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Was ist das Ziel?

Ziel ist es, dass Sie nach Ablauf der zwölf Monate fit sind, als Hausarzt in einer (eigenen) Praxis im Kreis Herford zu arbeiten.

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Die 4 Voraussetzungen, um Praxismacher zu werden

  • Sie sind Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin,
  • Sie haben eine Arztregistereintragung,
  • Sie sind maximal 55 Jahre alt,
  • Sie waren bislang weder vertragsärztlich in Westfalen-Lippe tätig oder haben eine längere (mindestens 3 Jahre durchgehende) aktuell andauernde Unterbrechung der vertragsärztlichen Tätigkeit in Ostwestfalen-Lippe.

Die 4 wichtigsten Argumente, Hausarzt im Kreis Herford zu werden

  • Sie verdienen als Hausarzt im Kreis Herford überdurchschnittlich gut.
  • Sie profitieren vom hervorragenden kollegialen Miteinander: Hier hat sich das Arztnetz MuM – Medizin und Mehr eG – mit mehr als 60 Haus- und Fachärzten in der Region etabliert. Beste Voraussetzungen für eine Hausarztpraxis.
  • Im Kreis Herford gibt es eine geringe Anzahl an Bereitschaftsdiensten und eine gut organisierte Vertretungsregelung. Davon profitieren Familie und Beruf!
  • Sie bleiben flexibel, arbeiten genau so, wie es gerade zu Ihrem Leben passt: Sie sind Ihr eigener Chef, kooperieren oder lassen sich anstellen. Sie arbeiten in Vollzeit oder Teilzeit.

Die 4 wichtigsten Argumente, im Kreis Herford zu leben

  • gute Verkehrsinfrastruktur
  • ein Ballungsraum mit Landluft
  • wirtschaftsstark
  • zukunftsorientiert

Mehr Infos zum Kreis Herford finden Sie hier.

Karte Kreis Herford

Dokumente und Infos

Ihre Ansprechpartner:

Team Nachwuchsförderung

0231 94 32 94 00
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