Termin

KVWL Seminar - Moderatorentage 2018

Moderatorentage 2018

Der Moderatorentag ist der Treffpunkt für Moderatoren. Für Ihren Qualitätszirkel haben die Tutoren wieder eine bunte Mischung von Rezepten mit „Geling-Garantie“ zusammengestellt, die Sie gemeinsam verkosten. Spannende Themen sind so aufbereitet, dass Sie diese einfach mit Ihrem Qualitätszirkel bearbeiteten können.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt ein anregendes Probieren begleitet von guten kollegialen Gesprächen.

Termin am Samstag, 3. Februar 2018

1 | Aktivierungstechniken für den Qualitätszirkel
2 | Differentialdiagnose – Gemeinsames Nachdenken schafft mehr Wissen
3 | Familienfallkonferenz
4 | Palliativmedizin

Termin

3. Februar 2018 von 10 bis 14:30 Uhr

Ort:

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Körperschaft des öffentlichen Rechts

Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

Fortbildungspunkte:

Fortbildungspunkte sind beantragt

Anmeldung:

Anmeldeschluss:

22. Januar 2018

Themen:

1 | Aktivierungstechniken für den Qualitätszirkel

Wir kennen aus den Qualitätszirkelsitzungen kürzere oder längere Phasen einer Atmosphäre, in der unsere Teilnehmer eher ruhig, abwartend und passiv wirken.

Für Moderatorinnen und Moderatoren kann dies belastend wirken, wenn sie denken, dass sie nun umso aktiver auftreten müssten.

Welche Möglichkeiten haben wir, die Teilnehmer zu "aktivieren"?

Wir werden einige Beispiele praxisnah ausprobieren und so in den Erfahrungsaustausch gehen.

Freuen Sie sich: Es erwartet Sie eine aktivierte Mitarbeit.

2 | Differentialdiagnose – Gemeinsames Nachdenken schafft mehr Wissen

Wie viele Differentialdiagnosen haben Sie bei einem häufigen Symptom auf Lager?

Haben Sie manchmal das Gefühl, Sie könnten eine wichtige Diagnose vergessen haben?

Kennen Sie immer den günstigsten Weg, eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen?

Haben Sie die Warnzeichen präsent?

Auch wenn Sie viel wissen, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen wissen Sie noch mehr! Sie werden erstaunt sein, wie viel Expertentum in Ihrem Qualitätszirkel steckt:

Wählen Sie in diesem Modul ein beliebiges
Leitsymptom, dessen Abklärung Sie interessiert.

Mit Hilfe einer einfachen Gliederung tragen wir das gemeinsame Wissen zu allen denkbaren Diagnosen zusammen. Dann ordnen wir diese und strukturieren das weitere Vorgehen.

Das Ergebnis Ihrer gemeinsamen Expertise übertrifft jedes Lehrbuch der Differentialdiagnose und die Umsetzung ist mit Sicherheit praxistauglicher.
Dieses Modul benötigt kaum Vorbereitung, ist als Thema an einem Abend einfach umzusetzen und bringt auch nach einem langen Arbeitstag Schwung in Ihren Qualitätszirkel.

3 | Familienfallkonferenz

Wer kennt es nicht in der Praxis: Da gibt es ein schwieriges Problem innerhalb der Familie oder eines Patienten und ich weiß nicht, wie ich es ansprechen oder lösen soll!

Das Thema "Familienfallkonferenz" ist spannend und anspruchsvoll zugleich. Häusliche Konfliktsituationen, Gewalt in der Familie oder auch Anzeichen von Kindeswohlgefährdung stellen uns im Praxisalltag immer wieder gewollt oder ungewollt vor große Herausforderungen. Hierbei kann die "Familienfallkonferenz" eine wertvolle Hilfe sein.

Mit Instrumentarien wie "professioneller Distanz zwischen Arzt und Patient" (nach Ulrich Oevermann) und dem "motivierenden Patienten-/Elterngespräch" möchten wir mit Ihnen dieses Modul am Moderatorentag interessant und abwechslungsreich gestalten.

4 | Palliativmedizin

Menschen in einer aussichtslosen Lage ärztlich zu betreuen, kann sehr belasten. Oft tun sich ethische Zwickmühlen auf. Alltag für Palliativmediziner – aber nicht für Ärzte und Therapeuten, die nur gelegentlich auf das Feld der Palliativmedizin geraten.

Dieses Modul für Qualitätszirkel kann und soll eine Weiterbildung nicht ersetzen. Vielmehr liefert es Fallvignetten voller Zwickmühlen und offener Entscheidungen. Lassen sich so eine Diskussion und ein authentischer Erfahrungsaustausch im Zirkel beflügeln? Können damit Berührungsängste im Umgang mit Sterbenden und Trauernden abgebaut werden? Im Rahmen dieses Moduls am Moderatorentag werden wir es gemeinsam ausprobieren.

Termin am Mittwoch / Donnerstag, 30. und 31. Mai 2018 im Rahmen der Borkumer Fort- und Weiterbildungswoche

1 | Notfallmanagement – ein Modul aus der Praxis für die Praxis
2 | Patientenfallkonferenz am Beispiel von Bauchschmerzen

Termine

30. Mai 2018 von 17:30 bis 20 Uhr

Notfallmanagement – ein Modul aus der Praxis für die Praxis

 

31. Mai 2018 von 10 bis 13 Uhr

Patientenfallkonferenz am Beispiel von Bauchschmerzen

Ort:

Borkum, Kulturinsel
Goethestraße 25
26757 Borkum

Hinweis:

Die Veranstaltungen sind einzeln buchbar!

Anmeldung:

Anmeldeschluss:

24. Mai 2018

Themen:

1 | Notfallmanagement – ein Modul aus der Praxis für die Praxis (30. Mai 2018 - 17:30 bis 20 Uhr)

Im Wartezimmer ist ein Patient vom Stuhl gekippt, liegt bewusstlos auf dem Boden. In der Psychotherapiesitzung greift sich ein Patient an die Brust, verdreht die Augen. Wie können sich Praxisteams und Psychotherapeuten auf eine solche Situation vorbereiten? Wie können wir im Qualitätszirkel Hilfestellung dazu geben?

In diesem Workshop probieren wir praktisch aus, wie sich ein Notfallmanagement für die Praxis im Qualitätszirkel diskutieren und trainieren lässt. Je unterschiedlicher die Vorkenntnisse, desto größer der Erkenntnisgewinn für alle.

2 | Patientenfallkonferenz am Beispiel von Bauchschmerzen (31. Mai 2018 - 10 bis 13 Uhr)

Immer wieder stellt sich der Patient mit "Bauchschmerzen" vor. Was steckt denn jetzt dahinter? Eine schwerwiegende Erkrankung? Psychische Belastungen?

Und wenn ja: Welche? Oft liegt eine Antwort auf der Hand – doch der behandelnde Arzt oder Therapeut hat einen "blinden Fleck". Hier können die Kollegen im Qualitätszirkel helfen.

Um das "Wie?" kümmern wir uns miteinander ganz praktisch in diesem Workshop: Zuerst tragen wir kurz und knackig die Ursachen zusammen, die uns zum Thema Bauchschmerz einfallen. Dann steigen wir in die Fallvorstellungen ein. Wer mag, stellt einen Patienten mit Problem-Bauchschmerzen vor.

Nach gewonnener Erfahrung hier im Workshop wird es (hoffentlich) allen Teilnehmern leichtfallen, beide Module im eigenen Qualitätszirkel auch zu anderen Themen einzusetzen.

Termin am Freitag, 31. August 2018

1 | Notfallmanagement – ein Modul aus der Praxis für die Praxis
2 | Patientenfallkonferenz/Differentialdiagnose am Beispiel "Kopfschmerz"

Termine

31. August 2018 von 15:30 bis 18:45 Uhr

Ort:

Bezirksstellen
Arnsberg | Bielefeld | Borken

Fortbildungspunkte:

Fortbildungspunkte sind beantragt

Anmeldung:

Anmeldeschluss:

25. August 2018

Themen:

1 | Notfallmanagement – ein Modul aus der Praxis für die Praxis
(Bezirksstelle Arnsberg - 15:30 bis 18:45 Uhr)

Im Wartezimmer ist ein Patient vom Stuhl gekippt, liegt bewusstlos auf dem Boden. In der Psychotherapiesitzung greift sich ein Patient an die Brust, verdreht die Augen. Wie können sich Praxisteams und Psychotherapeuten auf eine solche Situation vorbereiten? Wie können wir im Qualitätszirkel Hilfestellung dazu geben?

In diesem Workshop probieren wir praktisch aus, wie sich ein Notfallmanagement für die Praxis im Qualitätszirkel diskutieren und trainieren lässt. Je unterschiedlicher die Vorkenntnisse, desto größer der Erkenntnisgewinn für alle.

2 | Patientenfallkonferenz/Differentialdiagnose am Beispiel "Kopfschmerz"
(Bezirksstelle Bielefeld und Borken - 15:30 bis 18:45 Uhr)

Dieser Patient mit seinen Kopfschmerzen macht immer wieder "Kopfzerbrechen". Es ist zum Haare raufen! Arzt oder Psychotherapeut kommen einfach nicht weiter. Ein Fall für den Qualitätszirkel!

Kurzes Eintauchen ins Modul "Differentialdiagnose" – dann haben alle wieder einen guten Überblick der denkbaren Kopfschmerz-Ursachen … ohne Lehrbuch, ohne Vortrag.

Dann die Fallvorstellungen: Wer mag, stellt einen Fall aus dem Praxisalltag vor, bei dem Kopfschmerzen erheblich Probleme aufwerfen. Dabei helfen uns die Moderationsmedien zur "Patientenfallkonferenz", den roten Faden zu behalten.

Am Ende der Diskussion werden einige "blinde Flecken" verschwunden sein, dank Aha-Erlebnissen durch die verschiedenen Sichtweisen der Teilnehmer.

Sie werden zwei qualitätszirkeltaugliche Module kennenlernen, die Sie sofort in Ihrem Qualitätszirkel anwenden können.

Termin am Freitag, 23. November 2018

1 | Aktivierungstechniken für den Qualitätszirkel
2 | Differentialdiagnose – Gemeinsames Nachdenken schafft mehr Wissen
3 | Familienfallkonferenz
4 | Palliativmedizin
5 | Patientenfallkonferenz "Der Körper in der Psychotherapie"

Termin

23. November 2018 von 15:30 bis 20 Uhr

Ort:

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Körperschaft des öffentlichen Rechts

Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

Fortbildungspunkte:

Fortbildungspunkte sind beantragt

Anmeldung:

Anmeldeschluss:

17. November 2018

Themen:

1 | Aktivierungstechniken für den Qualitätszirkel

Wir kennen aus den Qualitätszirkelsitzungen kürzere oder längere Phasen einer Atmosphäre, in der unsere Teilnehmer eher ruhig, abwartend und passiv wirken.

Für Moderatorinnen und Moderatoren kann dies belastend wirken, wenn sie denken, dass sie nun umso aktiver auftreten müssten.

Welche Möglichkeiten haben wir, die Teilnehmer zu "aktivieren"?

Wir werden einige Beispiele praxisnah ausprobieren und so in den Erfahrungsaustausch gehen.

Freuen Sie sich: Es erwartet Sie eine aktivierte Mitarbeit.

2 | Differentialdiagnose – Gemeinsames Nachdenken schafft mehr Wissen

Wie viele Differentialdiagnosen haben Sie bei einem häufigen Symptom auf Lager?

Haben Sie manchmal das Gefühl, Sie könnten eine wichtige Diagnose vergessen haben?

Kennen Sie immer den günstigsten Weg, eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen?

Haben Sie die Warnzeichen präsent?

Auch wenn Sie viel wissen, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen wissen Sie noch mehr! Sie werden erstaunt sein, wie viel Expertentum in Ihrem Qualitätszirkel steckt:
Wählen Sie in diesem Modul ein beliebiges
Leitsymptom, dessen Abklärung Sie interessiert.

Mit Hilfe einer einfachen Gliederung tragen wir das gemeinsame Wissen zu allen denkbaren Diagnosen zusammen. Dann ordnen wir diese und strukturieren das weitere Vorgehen.

Das Ergebnis Ihrer gemeinsamen Expertise übertrifft jedes Lehrbuch der Differentialdiagnose und die Umsetzung ist mit Sicherheit praxistauglicher.
Dieses Modul benötigt kaum Vorbereitung, ist als Thema an einem Abend einfach umzusetzen und bringt auch nach einem langen Arbeitstag Schwung in Ihren Qualitätszirkel.

3 | Familienfallkonferenz

Wer kennt es nicht in der Praxis: Da gibt es ein schwieriges Problem innerhalb der Familie oder eines Patienten und ich weiß nicht, wie ich es ansprechen oder lösen soll!

Das Thema "Familienfallkonferenz" ist spannend und anspruchsvoll zugleich. Häusliche Konfliktsituationen, Gewalt in der Familie oder auch Anzeichen von Kindeswohlgefährdung stellen uns im Praxisalltag immer wieder gewollt oder ungewollt vor große Herausforderungen. Hierbei kann die "Familienfallkonferenz" eine wertvolle Hilfe sein.

Mit Instrumentarien wie "professioneller Distanz zwischen Arzt und Patient" (nach Ulrich Oevermann) und dem "motivierenden Patienten-/Elterngespräch" möchten wir mit Ihnen dieses Modul am Moderatorentag interessant und abwechslungsreich gestalten.

4 | Palliativmedizin

Menschen in einer aussichtslosen Lage ärztlich zu betreuen, kann sehr belasten. Oft tun sich ethische Zwickmühlen auf. Alltag für Palliativmediziner – aber nicht für Ärzte und Therapeuten, die nur gelegentlich auf das Feld der Palliativmedizin geraten.

Dieses Modul für Qualitätszirkel kann und soll eine Weiterbildung nicht ersetzen. Vielmehr liefert es Fallvignetten voller Zwickmühlen und offener Entscheidungen. Lassen sich so eine Diskussion und ein authentischer Erfahrungsaustausch im Zirkel beflügeln? Können damit Berührungsängste im Umgang mit Sterbenden und Trauernden abgebaut werden? Im Rahmen dieses Moduls am Moderatorentag werden wir es gemeinsam ausprobieren.

5 | Patientenfallkonferenz "Der Körper in der Psychotherapie"

In der Psychotherapie ist es sinnvoll, folgende Ebenen zu unterscheiden: Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Spüren und Handeln sowie die soziale Ebene.

In dem Workshop werden wir uns ausführlich mit der Ebene "Spüren" beschäftigen, also mit dem Körper. Der Spannungsbogen reicht von der Begrüßung (Hand geben), über die Umarmung (Verabschiedung, Trösten), über körpertherapeutische Techniken (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Zapchen), imaginative Verfahren (Hypnose, "... stellen Sie sich vor ... spüren Sie nach ... wo spüren Sie ..."), bis hin zur Körpertherapie (Body Scan, Zittern (Berceli), Bioenergetik).

Wir bitten die Teilnehmer Bücher, Artikel, Filme, Audios aus ihrem Praxisalltag mitzubringen. Es ist ein Büchertisch vorbereitet.

Ziel der Veranstaltung ist die Reflexion über den Körper in der eigenen Arbeit und Anregungen, das eine oder andere mit dem Körper einmal auszuprobieren. Es geht um den Körper des Patienten, aber auch um den Körper der Therapeutin und des Therapeuten. Es kann sinnvoll sein, das Thema "Der Körper in der Psychotherapie" im Qualitätszirkel gezielt aufzugreifen. Dies gilt spätestens dann, wenn es um Anspannung und Entspannung geht, was quasi immer der Fall ist.

Die Veranstaltungen im Haus der KVWL sind weitestgehend barrierefrei (Behindertenparkplatz, stufenloser Zugang, behindertengerechte Sanitäranlagen, barrierefreier Aufzug).

Ansprechpartner

Ina Hohlweg

0231 / 94 32 10 35
Mail

Heike Mattinger-Schulz

Tel. 0231 / 94 32 10 34
Mail

 

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