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Informationen zum Coronavirus

An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht der Praxen, die grundsätzlich Testungen auf COVID-19-Infektionen per Nasen-Rachenabstrich anbieten.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:
Sie möchten sich testen lassen? Dann nehmen Sie bitte auf jeden Fall zunächst Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen und gegebenenfalls eine Terminierung. Für den Fall, dass Sie keinen Hausarzt haben, besteht die Möglichkeit, sich an eine der in der Liste genannten Praxen zu wenden. Auch hier ist im ersten Schritt eine telefonische Kontaktaufnahme erforderlich und sinnvoll. Eine Terminabsprache soll unter anderem einer zu starken Belastung der Praxen entgegen wirken.

Die Informationen der Liste erhalten Sie – kombiniert mit einer komfortablen Suchfunktion – auch unter:

Logo Corona-Test-Praxis

Schulen - Kitas - Kindertagespflegeeinrichtungen

Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in öffentlichen und privaten Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegepersonen in NRW: Wer darf, wer testet, wie ist der Ablauf? Eine Übersicht

Sie sind in öffentlichen oder privaten Schulen oder Kindertageseinrichtungen beschäftigt oder arbeiten als Kindertagespflegepersonen in NRW?

Dann haben Sie ab Montag, 3. August, die Möglichkeit, sich alle 14 Tage auf das Coronavirus testen zu lassen, ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt bzw. die Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erfüllt sind. Das hat die NRW-Landesregierung so entschieden.

Sie sind anspruchsberechtigt und möchten sich testen lassen – was müssen Sie tun?

  • Wenn Sie anspruchsberechtigt sind und sich kostenlos testen lassen möchten, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber. Dieser stellt Ihnen einen Berechtigungsnachweis aus, mit dem Sie Ihren Hausarzt oder einen anderen Vertragsarzt aufsuchen.
  • Der Arzt nimmt den Mund-/Rachenabstrich vor.
  • Das vom Arzt beauftragte Labor informiert Sie darüber, wenn der Test negativ ausgefallen ist.
  • Fällt der Test positiv aus, setzt sich der Öffentliche Gesundheitsdienst, also das Gesundheitsamt, mit Ihnen in Verbindung und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung im 14-tägigen Rhythmus ist zunächst bis Freitag, 9. Oktober 2020, möglich.

Einreisende aus einem Risikogebiet

Kostenlose Corona-Tests für Einreisende:

Sie reisen aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein? Dann können Sie sich kostenlos auf eine Corona-Infektion testen lassen.

Welche Möglichkeiten haben Sie konkret?

Sie landen aus einem Corona-Risikogebiet (nach RKI) mit dem Flugzeug an dem Airport Dortmund oder dem Flughafen Münster/Osnabrück?

Dann können Sie sich direkt im Flughafengebäude im Corona-Diagnosezentrum (C-DZ) der KVWL testen lassen.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot gilt ausschließlich für mit dem Flugzeug Einreisende aus Corona-Risikogebieten.

Sie sind auf einem anderen Weg aus einem Risikogebiet nach Deutschland gereist oder haben auf die Test-Möglichkeit am Flughafen verzichtet?

Dann können Sie innerhalb der ersten 10 Tage nach Einreise aus einem Risikogebiet die Praxis Ihres Hausarztes oder eines anderen Vertragsarztes aufsuchen und sich dort testen lassen. Es ist auch ein einmaliger Wiederholungstest möglich. Bitte nehmen Sie zuvor Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

Der Arzt nimmt den Mund-/Rachenabstrich vor.

Das vom Arzt beauftragte Labor informiert Sie darüber, wenn der Test negativ ausgefallen ist.

Fällt der Test positiv aus, setzt sich der Öffentliche Gesundheitsdienst, also das Gesundheitsamt, mit Ihnen in Verbindung und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Bitte beachten Sie: In jedem Fall müssen Sie als Einreisende aus Risikogebieten Kontakt mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Außerdem sind Sie dazu verpflichtet, sich unmittelbar nach der Ankunft in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Diese Quarantäne kann nur der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD), also das Gesundheitsamt, aufheben – und auch nur dann, wenn Sie ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis vorlegen können.

Hinweis Kosten: Testungen für Personen der Personenkreise "Schulen - Kitas - Kinderpflegeeinrichtungen" und "Einreisende / Reiserückkehrer aus Risikogebieten" sind den obigen Ausführungen entsprechend für den zu Testenden kostenfrei. Dasselbe gilt für Personen, die über die Corona-Warn-App den Hinweis "Erhöhtes Risiko" erhalten haben und selbstverständlich auch für Patienten mit Krankheitssymptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hinweisen.

Sollten Sie aus einem Nicht-Risikogebiet in die BRD einreisen und wünschen einen Corona-Test, so sind sämtliche Leistungen im Rahmen der Testung privat zu begleichen.

„Informationen für Eltern, Träger, Leitungen und Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen: Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen“

Der Umgang mit leichten Krankheitssymptomen bei Kindern hat in der Praxis große Unsicherheit ausgelöst. Das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration erreichten zahlreiche Anfragen, wie nun langfristig und gerade mit Blick auf die Herbst- und Wintermonate insbesondere mit leichten Krankheitssymptomen umzugehen ist. Das Ministerium hat die Empfehlungen aus 4.1 der Handreichung Kindertagesbetreuung in einem eingeschränkten Regelbetrieb vom 27. Mai 2020 entsprechend überarbeitet. Mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte hat sich das Ministerium auf folgende Empfehlungen verständigt, die ab sofort gelten:

Vorabhinweis

Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung oder Kindertagespflegestelle bekannte, nicht-infektiöse chronische Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.

Kranke Kinder

Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber1 und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. dem behandelnden Kinder- und Jugendarzt bzw. Hausarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kindertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben.

Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19-Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Umgang mit Schnupfen

Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.

Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Allerdings verbietet diese Empfehlung nicht, Kinder mit Krankheitssymptomen zu betreuen, wenn die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson dies so entscheidet. Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Eltern zu veantwortbaren Regelungen kommen.

Klarstellung zur Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit COVID-19-Symptomen

Aufgrund zahlreicher Nachfragen von Eltern bei Haus- und Kinderärzten hat das NRW-Familienministerium klargestellt, dass die Verantwortung zur schriftlichen Bescheinigung der Symptomfreiheit ihrer Kinder bei Wiederaufnahme in die KiTa/Tagespflegeeinrichtung grundsätzlich den Eltern obliegt. Zitat: „Sofern Kinder wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot krankheitsbedingt abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass die Kinder seit 48 Stunden symptomfrei sind, erforderlich. Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird. Den Eltern obliegt die Verantwortung, diese Voraussetzung zu erfüllen. Ein Nachweis muss hierüber nicht erbracht werden. Im Fall einer nachgewiesenen SARS-COV-2-Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung, dass die Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist, erforderlich.“

1 Mehr als 38,5 °C gelten als Fieber, siehe Elterninfo der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin:

Schutzmaßnahmen

So können Sie sich und andere schützen

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen; und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen. Denn: Auch das Coronavirus wird in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann auch eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb sind räumlicher Abstand und eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung; auch das sichere Handhaben ihrer Mund-Nase-Bedeckung.

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zuhause.
  • Verzichten Sie auf Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten.
  • Halten Sie auch mit Maske mindestens zwei Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen. 
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 30 Sekunden lang.
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Fassen Sie Ihre Maske nur an den Schlaufen an, wechseln Sie sie regelmäßig.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Wenn Sie husten oder niesen: Drehen Sie sich stets von anderen Menschen weg.

Weitere Informationen finden Sie auf www.BZgA.de oder auf www.infektionsschutz.de.

Mund-Nasen-Bedeckung korrekt handhaben

Die Maske kann ihren Beitrag zur Eindämmung der Coronainfektionen nur leisten, wenn sie korrekt angewendet wird.

Icon Maskenpflicht

Maskenpflicht: Bitte beachten Sie

Seit dem 27.04.2020 hat die Landesregierung NRW eine Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt auch in den Arztpraxen. Die Patienten sind verpflichtet, ihre eigenen Masken mitzubringen. Die Verpflichtung gilt zunächst befristet bis zum 15. September 2020.

Praxisbesuch

Darauf sollten Sie beim Praxisbesuch achten

Ganz wichtig: Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Virus infiziert haben könnten, rufen Sie immer zuerst Ihre Arztpraxis an oder senden Sie eine E-Mail! So ersparen Sie sich auch unnötige Wege.

Geben Sie der Praxis am Telefon oder in Ihrer E-Mail alle erforderlichen Informationen, etwa zu Ihren Krankheitszeichen oder zu einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Praxis kann Ihnen dann auch mitteilen, an wen Sie sich am besten wenden, beispielsweise um sich testen zu lassen.

Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, tragen Sie auf dem Weg dorthin eine Mund-Nasen-Bedeckung und vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Personen. Gehen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung zu einem Arzt oder in eine Bereitschaftspraxis! So schützen Sie sich und andere.

So erhalten Sie bei Bedarf einen Krankenschein

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz: AU-Bescheinigung oder umgangssprachlich Krankenschein oder gelben Schein, stellen Ärztinnen und Ärzte nur für Sie aus, wenn Sie krank sind. Beispielsweise wenn Sie stark husten oder Fieber haben.

Wenn Sie also keine Krankheitszeichen haben, darf kein Arzt Sie krankschreiben – auch nicht, wenn ein Test positiv ergeben hat, dass Sie das Coronavirus in sich tragen. Für eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber: Wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Es wird dann prüfen, ob es eine Quarantäne anordnet. Falls ja: erhalten Sie dort auch die Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Sie erhalten Ihr Gehalt dann genauso wie bei einer Krankschreibung. Die Quarantäne ordnet das Gesundheitsamt an, um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen.

Auch in den folgenden Situationen darf Ihr Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen, sofern Sie nicht krank sind:

  • wenn Sie Ihre Kinder zu Hause betreuen, weil die Kitas und Schulen geschlossen sind oder
  • wenn Ihr Arbeitgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt hat.