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Informationen zum Coronavirus

Zusätzliche Infektsprechstunden am Samstag

Gerade in den kommenden Herbst- und Wintermonaten wird es in den Wartezimmern der niedergelassenen Ärzte spürbar voller. Neben der flächendeckenden Versorgung von Infekt-Patienten an Werktagen werden daher nun ausgewählte Arztpraxen an Samstagen zusätzliche Infekt-Sprechstunden anbieten. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr können sich dort Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen. Dieser Service der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird nach Bedarf und lokalem Infektionsgeschehen angepasst, das heißt, nicht überall und an jedem Samstag bieten Praxen die Infekt-Sprechstunden an. Bitte rufen Sie in jedem Fall vorher in der jeweiligen Praxis an, um sich anzumelden! Standorte und Öffnungszeiten der aktuell teilnehmenden Praxen finden Sie hier:

Testungen auf SARS CoV-2

Die Politik setzt aktuell sowohl auf Landes- als auch Bundesebene auf umfangreiche Testungen bestimmter Personengruppen (Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Beschäftigte in Schulen und Kitas, Kontaktpersonen sowie Mitarbeiter und Bewohner in medizinischen Einrichtungen) auf SARS-CoV-2, um eine weitere Ausdehnung der Covid-19-Erkrankungen zu verhindern. Hier finden Sie weitere Informationen, wenn Sie zu einer der Personengruppen gehören:

Schulen - Kitas - Kindertagespflegeeinrichtungen

Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in öffentlichen und privaten Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegepersonen in NRW: Wer darf, wer testet, wie ist der Ablauf? Eine Übersicht

Sie sind in öffentlichen oder privaten Schulen oder Kindertageseinrichtungen beschäftigt oder arbeiten als Kindertagespflegepersonen in NRW?

Dann haben Sie seit dem ersten Schultag nach den Herbstferien (26. Oktober 2020) bis zum Beginn der Weihnachtsferien (22. Dezember 2020) nochmals die Möglichkeit, sich bis zu dreimal kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen, ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt bzw. die Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erfüllt sind. Den Zeitpunkt der Testung können Sie frei wählen.

Sie sind anspruchsberechtigt und möchten sich testen lassen – was müssen Sie tun?

  • Wenn Sie anspruchsberechtigt sind und sich kostenlos testen lassen möchten, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber. Dieser stellt Ihnen einen Berechtigungsnachweis aus, mit dem Sie Ihren Hausarzt oder einen anderen Vertragsarzt aufsuchen.
  • Der Arzt nimmt den Mund-/Rachenabstrich vor.
  • Das vom Arzt beauftragte Labor informiert Sie darüber, wenn der Test negativ ausgefallen ist.
  • Fällt der Test positiv aus, setzt sich der Öffentliche Gesundheitsdienst, also das Gesundheitsamt, mit Ihnen in Verbindung und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Einreisende aus einem Risikogebiet

Sie reisen aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein? Dann können Sie innerhalb der ersten 10 Tage nach Einreise die Praxis Ihres Hausarztes oder eines anderen Vertragsarztes aufsuchen und sich dort testen lassen. Es ist auch ein einmaliger Wiederholungstest möglich. Bitte nehmen Sie zuvor Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

Hinweis: Am 9. November 2020 ist in NRW eine neue Einreiseverordnung in Kraft getreten. Diese betrifft die Regeln für Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten. Betroffene Reisende sind weiterhin verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt bei Einreise zu informieren und sich in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Diese kann allerdings nicht mehr durch einen negativen COVID-19-Test vor der Einreise vermieden bzw. durch einen solchen Test sofort nach Einreise beendet werden. Mit der neuen Einreiseverordnung kann nun frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise ein COVID-19-Test durchgeführt werden, durch den die Quarantäne im Fall eines negativen Ergebnisses beendet werden kann. Nur das zuständige Gesundheitsamt kann eine Quarantäne beenden.

Darüber hinaus wird mit der neuen Verordnung ein digitales Meldesystem zur Beschleunigung des Meldeverfahrens verbindlich eingeführt. Reisende haben sich dazu vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden.

Was sind die nächsten Schritte?

Der Arzt nimmt den Mund-/Rachenabstrich vor.

Das vom Arzt beauftragte Labor informiert Sie darüber, wenn der Test negativ ausgefallen ist.

Fällt der Test positiv aus, setzt sich das Gesundheitsamt mit Ihnen in Verbindung und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Risikogebiete

Bei welchem Gebiet es sich um ein Risikogebiet handelt, veröffentlicht das Robert-Koch-Institut unter:

Das Gebiet gilt als Risikogebiet, wenn das Land zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland auf der Homepage als ein solches genannt wird.

Mitarbeiter / Bewohner in medizinischen Einrichtungen

Die Testungen sind ein Mal pro Woche möglich.

Anspruchsberechtigt sind z. B:

  • Arzt- und Zahnarztpraxen,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen,
  • Ambulanten Pflegedienste,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Ambulante Dienste der Wiedereingliederungshilfe,
  • Krankenhäuser.

Kontaktpersonen

Kontaktpersonen können u.a. sein:

  • Personen, die in den letzten zehn Tagen mindestens 15 Minuten mit einem Infizierten gesprochen haben,
  • Mitbewohner eines Infizierten,
  • Personen, die in räumlicher Nähe zu Infizierten waren, zum Beispiel bei Feiern, gemeinsamem Sport in Innenräumen

Personen in innerdeutschen Risikogebieten

Personen, die sich in einem innerdeutschen Risikogebiet (7-Tage-Inzidenz größer als 50) aufhalten oder von dort zurückkehren, haben nur einen Anspruch auf einen kostenlosen Test, sofern der zuständige ÖGD dies z.B. im Rahmen einer Allgemeinverfügung anordnet.

Bitte beachten Sie: Der Anspruch auf kostenlose Testungen von Reisewilligen - deren Reiseziel einen Negativtest für Reisende aus Risikogebieten fordert – endete am 08.11.2020.

Hier finden Sie eine Übersicht der Praxen, die grundsätzlich zu asymptomatischen Testungen nach der TestV auf COVID-19-Infektionen per Nasen-Rachenabstrich bereit sind:

Die Informationen der oben genannten Listen erhalten Sie – kombiniert mit einer komfortablen Suchfunktion – auch unter:

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:
Sie möchten sich testen lassen? Dann nehmen Sie bitte auf jeden Fall zunächst Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen und gegebenenfalls eine Terminierung.

Hinweis Kosten: Testungen für den oben genannten Personenkreis sind den obigen Ausführungen entsprechend für den zu Testenden kostenfrei. Dasselbe gilt für Personen, die über die Corona-Warn-App den Hinweis "Erhöhtes Risiko" erhalten haben und selbstverständlich auch für Patienten mit Krankheitssymptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hinweisen.

Sollten Sie aus einem Nicht-Risikogebiet in die BRD einreisen und wünschen einen Corona-Test, so sind sämtliche Leistungen im Rahmen der Testung privat zu begleichen.

Weitere Themen

„Informationen für Eltern, Träger, Leitungen und Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen: Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen“

Der Umgang mit leichten Krankheitssymptomen bei Kindern hat in der Praxis große Unsicherheit ausgelöst. Das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration erreichten zahlreiche Anfragen, wie nun langfristig und gerade mit Blick auf die Herbst- und Wintermonate insbesondere mit leichten Krankheitssymptomen umzugehen ist. Das Ministerium hat die Empfehlungen aus 4.1 der Handreichung Kindertagesbetreuung in einem eingeschränkten Regelbetrieb vom 27. Mai 2020 entsprechend überarbeitet. Mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte hat sich das Ministerium auf folgende Empfehlungen verständigt, die ab sofort gelten:

Vorabhinweis

Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung oder Kindertagespflegestelle bekannte, nicht-infektiöse chronische Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.

Kranke Kinder

Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber1 und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. dem behandelnden Kinder- und Jugendarzt bzw. Hausarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kindertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben.

Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19-Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Umgang mit Schnupfen

Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.

Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Allerdings verbietet diese Empfehlung nicht, Kinder mit Krankheitssymptomen zu betreuen, wenn die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson dies so entscheidet. Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Eltern zu veantwortbaren Regelungen kommen.

Klarstellung zur Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit COVID-19-Symptomen

Aufgrund zahlreicher Nachfragen von Eltern bei Haus- und Kinderärzten hat das NRW-Familienministerium klargestellt, dass die Verantwortung zur schriftlichen Bescheinigung der Symptomfreiheit ihrer Kinder bei Wiederaufnahme in die KiTa/Tagespflegeeinrichtung grundsätzlich den Eltern obliegt. Zitat: „Sofern Kinder wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot krankheitsbedingt abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass die Kinder seit 48 Stunden symptomfrei sind, erforderlich. Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird. Den Eltern obliegt die Verantwortung, diese Voraussetzung zu erfüllen. Ein Nachweis muss hierüber nicht erbracht werden. Im Fall einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung, dass die Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist, erforderlich.“

1 Mehr als 38,5 °C gelten als Fieber, siehe Elterninfo der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin:

Schutzmaßnahmen

So können Sie sich und andere schützen

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen; und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen. Denn: Auch das Coronavirus wird in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann auch eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb sind räumlicher Abstand und eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung; auch das sichere Handhaben ihrer Mund-Nase-Bedeckung.

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zuhause.
  • Verzichten Sie auf Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten.
  • Halten Sie auch mit Maske mindestens zwei Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen. 
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 30 Sekunden lang.
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Fassen Sie Ihre Maske nur an den Schlaufen an, wechseln Sie sie regelmäßig.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Wenn Sie husten oder niesen: Drehen Sie sich stets von anderen Menschen weg.

Weitere Informationen finden Sie auf www.BZgA.de oder auf www.infektionsschutz.de.

Mund-Nasen-Bedeckung korrekt handhaben

Die Maske kann ihren Beitrag zur Eindämmung der Coronainfektionen nur leisten, wenn sie korrekt angewendet wird.

Icon Maskenpflicht

Maskenpflicht: Bitte beachten Sie

Seit dem 27.04.2020 hat die Landesregierung NRW eine Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt auch in den Arztpraxen. Die Patienten sind verpflichtet, ihre eigenen Masken mitzubringen. Die Verpflichtung gilt zunächst befristet bis zum 20. Dezember 2020.

Praxisbesuch

Darauf sollten Sie beim Praxisbesuch achten

Ganz wichtig: Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Virus infiziert haben könnten, rufen Sie immer zuerst Ihre Arztpraxis an oder senden Sie eine E-Mail! So ersparen Sie sich auch unnötige Wege.

Geben Sie der Praxis am Telefon oder in Ihrer E-Mail alle erforderlichen Informationen, etwa zu Ihren Krankheitszeichen oder zu einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Praxis kann Ihnen dann auch mitteilen, an wen Sie sich am besten wenden, beispielsweise um sich testen zu lassen.

Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, tragen Sie auf dem Weg dorthin eine Mund-Nasen-Bedeckung und vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Personen. Gehen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung zu einem Arzt oder in eine Bereitschaftspraxis! So schützen Sie sich und andere.

So erhalten Sie bei Bedarf einen Krankenschein

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz: AU-Bescheinigung oder umgangssprachlich Krankenschein oder gelben Schein, stellen Ärztinnen und Ärzte nur für Sie aus, wenn Sie krank sind. Beispielsweise wenn Sie stark husten oder Fieber haben.

Wenn Sie also keine Krankheitszeichen haben, darf kein Arzt Sie krankschreiben – auch nicht, wenn ein Test positiv ergeben hat, dass Sie das Coronavirus in sich tragen. Für eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber: Wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Es wird dann prüfen, ob es eine Quarantäne anordnet. Falls ja: erhalten Sie dort auch die Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Sie erhalten Ihr Gehalt dann genauso wie bei einer Krankschreibung. Die Quarantäne ordnet das Gesundheitsamt an, um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen.

Auch in den folgenden Situationen darf Ihr Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen, sofern Sie nicht krank sind:

  • wenn Sie Ihre Kinder zu Hause betreuen, weil die Kitas und Schulen geschlossen sind oder
  • wenn Ihr Arbeitgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt hat.