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Hochsauerlandkreis gewinnt drei neue Hausärzte für die Patientenversorgung

Notfalldienstreform stärkt hausärztliche Versorgung im HSK

Dortmund, den 15. Januar 2013

Zu Zeiten des Landärztemangels kann der Hochsauerlandkreis positive Neuigkeiten vermelden, denn ab sofort stärken drei neue Ärzte die hausärztliche Versorgung in der Region. Somit beteiligen sich nunmehr 166 Hausärzte an der Patientenversorgung. Von besonderer Bedeutung: Die drei Ärzte ließen sich ausschließlich im Süd-Osten des Kreisgebietes nieder und nicht im bereits gut versorgten Westen. Gerade diese Region hatte bislang die deutlich größeren Nachwuchsprobleme. Grundlage dieses Erfolgs ist vor allem die Notfalldienstreform aus dem Jahr 2011. Diese sorgte für eine gleichmäßige Dienstbelastung aller Ärzte im Kreis und beseitigte damit einen wesentlichen Hinderungsgrund für eine Neu-Niederlassung auf dem Lande

Besonders erfreut zeigt sich Dr. Hans-Heiner Decker, Bezirksstellenleiter der KVWL in Arnsberg, über die jüngsten Entwicklungen: „Der seit Jahren anhaltende Negativtrend im HSK wurde erstmal deutlich gebrochen und ein wesentliches Teilziel der Notfalldienstreform erreicht. Wir sind froh und positiv überrascht, dass wir diese Erfolgsmeldung – früher als erhofft – mitteilen können.“ Auch Dr. Gerhard Nordmann, 2. Vorsitzender der KVWL, sieht den Erfolg vor allem durch die Notfalldienstreform begünstigt: „Hätten wir die Notfalldienstreform nicht konsequent umgesetzt, müssten gerade in diesen Teilregionen des HSK aufgrund der relativ geringen Arztdichte die hier praktizierenden Ärzte bis zu 30 Dienste oder mehr im Jahr absolvieren. Jetzt sind es für alle Ärzte im HSK im Durchschnitt acht Dienste.“

Ein weiteres primäres Ziel der Notfalldienstreform war, eine flächendeckende Notfallversorgung für alle Patienten in Westfalen-Lippe zu schaffen. So wurden die Notfalldienstpraxen im Jahr 2011 gerade dort etabliert, wo absehbar eine stationäre Versorgung in Gefahr war oder erst gar nicht existierte. Bezogen auf den HSK – und die aktuelle Debatte in den Medien – sind somit die Notfalldienstpraxen in Schmallenberg und Sundern aus Sicht der KVWL versorgungsrelevant und unverzichtbar. Dies gilt vor allem seit der Schließung der Krankenhäuser in Schmallenberg und Balve.

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