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Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Oelde – Änderung ab Februar 2013

Bereitschaftsdienstpraxis Oelde stellt zum 1.2.2013 den Betrieb ein

Dortmund, den 16. Januar 2013

Mit Wirkung zum 1. Februar 2013 wird die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) die ärztliche Bereitschaftsdienstpraxis am Marienhospital, Spellerstraße 16, in Oelde nicht mehr betreiben. Die seit Anfang 2011 von der KVWL angemieteten Räume werden wieder an das Hospital übergeben. Die ambulante Versorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten wird ab Februar 2013 durch die ärztlichen Bereitschaftsdienstpraxen im nahegelegenen Umfeld Oeldes sichergestellt.

Diese Bereitschaftsdienstpraxen sind täglich geöffnet und befinden sich u.a. am städtischen Klinikum Gütersloh, Reckenberger Str. 19, in Warendorf am Josephs-Hospital, Am Krankenhaus 2, sowie am St. Franziskus-Hospital in Ahlen, Robert-Koch-Straße 55. Hinzu kommen die beiden Bereitschaftspraxen in Lippstadt, Dreifaltigkeits-Hospital (Klosterstr. 31) im Wechsel mit dem EVK Lippstadt (Wiedenbrückerstr. 33). Alle Bereitschaftspraxen können von den Bürgerinnen und Bürgern ohne Voranmeldung zu den jeweiligen Öffnungszeiten aufgesucht werden. Für bettlägerige Patientinnen und Patienten besteht darüber hinaus nach wie vor die Möglichkeit, einen ärztlichen Hausbesuch zu erhalten. Hierzu ist die Arztrufzentrale unter der kostenlosen zentralen Arztrufnummer 116117 zu erreichen.

Mit der Einstellung des Betriebes reagiert die KVWL auf die geringe Inanspruchnahme der Bereitschaftspraxis Oelde in den zurückliegenden anderthalb Jahren. Auch unter den Vorzeichen, dass die Anzahl der für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zur Verfügung stehenden Mediziner vor Ort immer weiter absinkt, hat sich die KVWL gemeinsam mit den verantwortlichen Medizinern der Region für eine Konzentration der Versorgung an den hochfrequentierten Praxisstandorten der Region entschlossen. Allein im Kreis Gütersloh sind aktuell ca. 40 Prozent der 190 Hausärzte bereits über 60 Jahre alt. Innerhalb der kommenden Jahre droht dadurch der Ausfall von knapp 70 hausärztlichen Praxen und Ärzten, die für die Bereitschaftsdienste zur Verfügung stehen.

Der Betrieb der Ambulanz des Marienhospitals läuft unberührt vom Auszug der KVWL weiter. Akute Notfälle werden dort nach wie vor versorgt.

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