Presse

Berufsverbände und freie Verbände der Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe bekräftigen ihren Unmut über Schiedsspruch

Einstimmige Unterstützung für Resolution der KV-Westfalen-Lippe

Dortmund, den 29.04.2013

Am Donnerstag, den 25. April 2013, trafen sich im Ärztehaus Dortmund die Berufsverbände und freien Verbände der Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe, um die Auswirkungen des aktuellen Schiedsspruchs zur Weiterentwicklung der ambulanten Gesamtvergütung gemeinsam zu erörtern. Dabei unterstützten alle anwesenden Vertreter mit Nachdruck die im Rahmen der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am 20. April 2013 gefasste Resolution.

In der Resolution äußerten sich die Delegierten KVWL-Vertreterversammlung wie folgt:

"Mit dem Schiedsspruch in Westfalen-Lippe wird die ärztlich und psychotherapeutisch geleistete Arbeit zur Versorgung von Erkrankten künftig noch schlechter bezahlt als bisher. Unsere kranken Patienten haben den gleichen Anspruch auf ärztliche und psychotherapeutische Leistung wie in anderen Bundesländern.

Falls es zu keiner deutlichen Verbesserung dieser Situation in den anstehenden bilateralen Gesprächen mit den Krankenkassen kommen sollte, werden wir unseren Mitgliedern, geeignete Maßnahmen gegen die Krankenkassen empfehlen, und beauftragen den HVM-Ausschuss mit der Erstellung eines Not-HVM. Unsere Geduld ist endgültig vorbei!"

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