Presse

Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde im Dortmunder Ärztehaus

Diagnose Demenz – wenn die Erinnerung verblasst

Dortmund, den 23.09.2013

Am Dienstag, den 1. Oktober 2013, findet im Dortmunder Ärztehaus an der Robert-Schimrigk-Straße 4-6 ab 18 Uhr die nächste KVWL-Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger statt. Das Thema: "Diagnose Demenz – was nun?"

Rund 1,4 Millionen Männer und Frauen sind in Deutschland von der Diagnose Demenz betroffen – 2050 werden es voraussichtlich drei Millionen sein. Demenz gehört zu den häufigsten Alterserkrankungen und ist ein Oberbegriff für etwa 50 verschiedene Erkrankungsformen. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste, aber keineswegs die einzige Ursache einer Demenz. Bei ungefähr jedem fünften Demenzkranken sind Durchblutungsstörungen im Gehirn die Gründe. Jedoch allen Betroffenen gemeinsam ist der Verlust erworbener intellektueller Fähigkeiten wie Erinnerungen, Denkvermögen, Verknüpfungen von Denkinhalten und Sprachvermögen. Die Folge: Betroffene können ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen. Auch für die Angehörigen oft eine schwierige Situation, die es zu meistern gilt.

Die geladenen Referenten der KVWL-Sprechstunde, allesamt Dortmunder Ärzte und Mitglieder örtlicher Selbsthilfegruppen, informieren Betroffene und Angehörige klar und verständlich über den Krankheitsverlauf und die Möglichkeiten der Behandlung. "Eine frühe Diagnose, die richtige Therapie und Betreuung sowie der angemessene Umgang mit Erkrankten tragen dazu bei, die Lebensqualität von und mit Demenzkranken und Angehörigen deutlich zu verbessern", erklärt Doris Schlömann von der Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten (KOSA) der KVWL, die die Veranstaltung in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund organisiert.

Die KVWL-Sprechstunde "Diagnose Demenz – was nun?" findet statt

am 1. Oktober 2013, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6


Der Besuch der Veranstaltung ist weiterhin kostenlos und alle interessierten Besucher sind selbstverständlich herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet Ihnen die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa.

Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe noch weiter zu verbessern.

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