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Kleiner Pikser mit großer Wirkung: Kassenärzte in Westfalen-Lippe rufen zur Grippeschutzimpfung auf

Gib der Grippe eine Abfuhr!

Dortmund, den 01.10.2013

Mit Beginn der kalten Jahreszeit naht auch wieder die Grippezeit. Den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet die Impfung. Vor allem kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich impfen lassen, da sie besonders gefährdet sind, sich mit dem Virus anzustecken. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ruft daher auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto "Gib der Grippe eine Abfuhr!" zu dem kleinen aber sinnvollen Piks auf. "Ich appelliere vor allem an die chronisch Kranken und Über-60-Jährigen: Lassen Sie sich impfen! Aber auch die Berufspendler, die täglich mit Bus, Bahn oder dem Zug unterwegs sind, möchte ich zur Impfung motivieren. Wenn genügend Menschen immunisiert sind, haben die Viren kaum eine Chance", sagt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KVWL.

Im vergangenen Jahr 2012 ließen sich insgesamt rund 1 Millionen gesetzlich Versicherte aus Westfalen-Lippe gegen die saisonale Grippe impfen. Im Jahr 2011 waren es noch über 1,2 Millionen gewesen. Dryden: "Die letztjährigen Diskussionen um einzelne Grippeimpfstoffe und die Lieferengpässe in anderen Bundesländern haben der Impfbereitschaft offensichtlich einen Bärendienst erwiesen. Hier in Westfalen-Lippe besteht aber kein Grund zur Verunsicherung. Wie schon im letzten Jahr haben die hiesigen Ärztinnen und Ärzte auch jetzt wieder ausreichend Grippeimpfstoffe zur Verfügung." Jeder Versicherte, der die Grippeimpfung nach Rücksprache mit seinem Arzt wünscht, kann sie auch erhalten, so der KVWL-Chef.

Die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt, sich vorzugsweise im Oktober oder November impfen zu lassen, um zu Beginn der Grippewelle – die typischerweise erst nach dem Jahreswechsel auftritt – geschützt zu sein. Empfohlen wird die Grippeimpfung insbesondere für Personen über 60 Jahre, aber auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem chronischen Grundleiden (z.B. chronische Atemwegserkrankungen, Herz- oder Kreislaufleiden, Leber- oder Nierenerkrankungen oder auch Stoffwechselkrankheiten). Zudem sollten auch Personen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen mit Ihrem Arzt eine mögliche Grippeimpfung abklären bzw. besprechen.

Darüber hinaus kann die Grippeimpfung auch für alle jene Menschen nützlich sein, die aus beruflichen Gründen viel Kontakt zu anderen Personen haben und sich dadurch schneller anstecken können – dazu gehört z.B. medizinisches Personal sowie Mitarbeiter in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr.

Für gesetzlich Versicherte, die zu einer der Risikogruppen zählen, übernehmen die Krankenkassen grundsätzlich die Impfkosten. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten aber auch für Versicherte, die nicht zu den Risikogruppen gehören. Deshalb sollten sich gesetzlich Versicherte vorab bei ihrer jeweilige Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme der Impfung erkundigen.

Weitere Fragen rund um das Thema Impfen beantworten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenberatung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der KVWL.


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