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Ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe – Erste Bilanz der neuen Bedarfsplanung mit positiven Ergebnissen - Über 50 neue Ärzte, Psychotherapeuten und Psychiater

Dortmund, den 10.12.2013

Die ambulante Versorgung der Patienten in Westfalen-Lippe hat sich den letzten Monaten weiter verbessert. Vor allem die psychotherapeutische und hausärztliche Versorgung der gesetzlich versicherten Patienten konnte durch 12 psychotherapeutische und 15 hausärztliche Neuzulassungen gestärkt werden. Auch das psychotherapeutische Versorgungsangebot speziell für Kinder und Jugendliche wurde durch insgesamt über 25 neu zugelassene Kinder und Jugendlichen Psychotherapeuten/Psychiatern gesteigert. Bei den Fachärzten gab es in einzelnen Berufsgruppen ebenfalls Zuwächse. Insgesamt wurden durch die Zulassungsgremien von Ärzten und Krankenkassen etwa zehn Mediziner neu zur ambulanten Versorgung in Westfalen-Lippe zugelassen – darunter vor allem "Breitenversorger" wie Frauen-, Haut- und Augenärzte.

Hintergrund für den Großteil der Zuwächse sind die seit dem 1. Juli 2013 geltenden neuen Vorgaben der Bedarfsplanungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Als Resultat wurden Neuzulassungen dort möglich, wo sie für die ambulante Versorgung gebraucht werden – vor allem in ländlichen Regionen. In bereits gut versorgten Ballungsregionen fielen die Zuwächse geringer aus. Trotz der o. g. Neuzulassungen bleiben die Hausärzte jedoch langfristig das "Sorgenkind": Von den ca. 4.900 derzeit aktiven Hausärzten in Westfalen-Lippe ist fast jeder dritte Hausarzt (32,5%) bereits über 60 Jahre alt und wird in den kommenden Jahren einen Praxisnachfolger suchen.

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