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Existenzgründungsanalyse von apoBank und ZI – KVWL begrüßt positiven Niederlassungs-Trend bei Hausärzten

Landluft macht doch glücklich!

Dortmund, den 28.10.2014

Unter jungen Hausärzten ist die Landluft wieder "in" – dies ist eine Erkenntnis aus der aktuellen Existenzgründungsanalyse der apoBank und dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI). Danach haben zwischen 2012 und 2013 mehr als elf Prozent der Hausärzte den Schritt in die Selbstständigkeit jenseits größerer Städte gewagt. Für den Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) eine positive Nachricht: "Ich freue mich, dass die Niederlassung auf dem Land für junge Ärzte wieder zunehmend attraktiv erscheint. Gerade in Westfalen-Lippe bieten sich niederlassungswilligen Ärzten gute Chancen in der ambulanten Versorgung. Wir unterstützen sie dabei von Beginn an – z.B. mit unserem Patenschaftsprogramm und individuellen Beratungen", sagt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. KVWL-Vorsitzender. Darüber hinaus habe die KVWL z.B. mit der Notfalldienstreform bereits wichtige strukturelle Weichen gestellt, die die Attraktivität des Standortes Westfalen-Lippe für den ärztlichen Nachwuchs erhöhen. "Angesichts des voranschreitenden Mangels – vor allem bei Hausärzten – müssen wir aber auch künftig am Ball bleiben", so Dryden.

Denn trotz der positiven Analyse-Aussage sind die hausärztlichen Zahlen in Westfalen-Lippe leicht rückläufig: So waren 2009 noch über 4.900 Hausärzte in Westfalen-Lippe tätig, aktuell sind es nur noch ca. 4.850. Dryden: "Auch aus diesem Grund werden wir weiterhin vehement für das Ende der ambulanten Unterfinanzierung Westfalen-Lippes eintreten und an unserer Forderung‚ gleiches Geld für gleiche Leistungen' festhalten."

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