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Bürger fragen - Experten antworten: KVWL-Sprechstunde zum Thema ADHS

Leben mit ADHS: Wie es besser geht.

Dortmund, den 27.04.2015

ADHS im Alltag – eine Herausforderung“, so lautet das Thema der nächsten

KVWL-Sprechstunde für alle interessierten Bürger am Dienstag, 5. Mai, um 18 Uhr im Dortmunder Ärztehaus an der Robert-Schimrigk-Straße 4-6.

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird in der Regel im Kindesalter diagnostiziert. Viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen leiden auch später im Erwachsenenalter noch unter den typischen ADHS-Symptomen wie verminderte Aufmerksamkeit, Unruhe oder Impulsivität. ADHS-Patienten haben zudem ein deutlich höheres Risiko, an weiteren psychischen Störungen zu erkranken. Die Behandlung dieser zusätzlichen psychischen Störungen gestaltet sich aber oft schwierig, wenn die zugrunde liegende ADHS nicht erkannt wird. Es ist daher besonders wichtig, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und individuell zu behandeln.

„In der KVWL-Sprechstunde erfahren die Bürger unter anderem, dass sich ADHS sehr unterschiedlich ausgeprägt zeigt und dass nicht immer alle Anzeichen der Störung gleichzeitig vorhanden sind“, kündigt Doris Schlömann an. Sie leitet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL, die die KVWL-Sprechstunde seit 2012 in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Dortmund organisiert.

Dr. med. Wilfried Kochhäuser, Facharzt für Innere Medizin sowie für Psychosomatik und Psychotherapie mit Praxis in Dortmund, Dr. med. Christoph Neumann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der LWL-Klinik Dortmund, und Anne Schrei von der Selbsthilfegruppe ADS/ADHS Unna haben sich vorgenommen, Betroffene und Angehörige im Rahmen der KVWL-Sprechstunde in verständlichen Worten über die verschiedenen Entstehungswege für das ADHS zu informieren.

Die KVWL-Sprechstunde „ADHS im Alltag - eine Herausforderung“ findet statt am

5. Mai 2015, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.


Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder Bürger ist herzlich willkommen. Es gibt ausführlich Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet Ihnen die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern

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