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Bürger fragen - Experten antworten: KVWL-Sprechstunde zum Thema Blasenschwäche

Blasenschwäche ist therapierbar

Dortmund/Münster, den 26.05.2015

„Blasenschwäche (Harninkontinenz) untersuchen und behandeln“, so lautet das Thema der nächsten KVWL-Sprechstunde für alle interessierten Bürger am Dienstag, 2. Juni, um 18 Uhr im Dortmunder Ärztehaus an der Robert-Schimrigk-Straße 4-6.

Einer Studie zufolge leiden in Deutschland mindestens 5,3 Millionen Frauen und etwa 2,8 Millionen Männer an einem unfreiwilligen Harnverlust. Auslöser der Blasenschwäche (Harninkontinenz) können verschiedene Erkrankungen sein. Frauen und Männer sind von den einzelnen Formen der Blasenschwäche unterschiedlich häufig betroffen. Damit eine ärztliche Behandlung erfolgreich ist, muss die genaue Ursache geklärt sein.

In der KVWL-Sprechstunde erfahren interessierte Bürger, dass nicht nur eine schwache Beckenbodenmuskulatur oder eine Prostataoperation Ursachen für Harninkontinenz sind. „Die eindeutige Diagnose über Art und Ausprägung bildet die Grundlage für die Therapie und für mehr Lebensqualität. Viele Probleme der Inkontinenz sind heute durch neue Behandlungsmethoden lösbar“, sagt Doris Schlömann. Sie leitet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL, die die KVWL-Sprechstunde seit 2012 in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Dortmund organisiert.

Im Rahmen der KVWL-Sprechstunde informieren die Dortmunder Fachleute Dr. med. Peter Frehse (FA für Urologie und Andrologie), Brigitte Haake (FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), Dr. med. Wilhelm Redenbach (FA für Innere Medizin, Hausarzt) und Anne Reineke-Schrieber (Deutsche ILCO) Betroffene und Angehörige klar und verständlich über Ursachen und Entstehung von Inkontinenz und zeigen aktuelle Therapie- und Behandlungsmethoden auf. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. med. Gudula Berger von der Patientenberatung der KVWL und der Ärztekammer Westfalen-Lippe in Münster.

Die KVWL-Sprechstunde „Blasenschwäche (Harninkontinenz) untersuchen und behandeln“ findet statt am

2. Juni 2015, von 18 bis 20 Uhr im Ärztehaus Dortmund,
Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder Bürger ist herzlich willkommen. Es gibt ausführlich Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet Ihnen die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa.

Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

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