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Vorstand der KVWL überreicht Versorgungsbericht an Ministerin Barbara Steffens

Ein Beleg, dass die ärztliche Selbstverwaltung funktioniert

Dortmund, 9. September 2015

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat erstmals einen Versorgungsbericht erstellt. Bei einem persönlichen Treffen in Düsseldorf überreichte der KVWL-Vorstand heute den „Beleg, dass die ärztliche Selbstverwaltung auf Landesebene funktioniert“ an NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens.

„Es ist an der Zeit zu zeigen, dass gute medizinische Versorgung kein Zufall ist“, sagte Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KVWL, bei der Übergabe: „Gute Versorgung entsteht auf der einen Seite aus dem täglichen Einsatz unserer Mitglieder, der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe, und ist auf der anderen Seite das Ergebnis einer übergreifenden und zusammenfassenden Organisation durch die Kassenärztliche Vereinigung.“ Dabei gehe es um mehr als eine rein quantitative Erfüllung des ambulanten Versorgungsauftrags. Dryden: „Gemeinsam mit unseren Mitgliedern stehen wir insbesondere auch für eine qualitativ hochwertige Medizin.“

„Mit innovativen Verträgen neben dem Kollektivvertrag gehen wir in Westfalen-Lippe gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen neue Wege und schließen Lücken in der medizinischen Versorgung der Menschen“, betonte Dr. Gerhard Nordmann, 2. Vorsitzender der KVWL, gegenüber der Ministerin. Ein gutes Beispiel sei der wegweisende Palliativvertrag in Westfalen-Lippe. Nordmann: „Durch den Palliativvertrag können bei uns 85 Prozent der eingeschriebenen Patienten bis zum Ende Zuhause betreut werden – so wie sie es sich wünschen. Im Bundesdurchschnitt sterben hingegen 80 Prozent der Menschen im Krankenhaus.“ Auch der sektorenübergreifende Vertrag zur Verbesserung der Versorgung in Alten- und Pflegeheimen sei ein gutes Beispiel dafür, wie die KVWL ihre Rolle im Gesundheitswesen verstehe. Details zu diesem Vertrag und viele weitere Fakten zur Versorgung in Westfalen-Lippe könne die Ministerin jetzt im erstmalig erstellten Versorgungsbericht der KVWL nachlesen.

Ministerin Barbara Steffens würdigte den ersten Versorgungsbericht der KVWL als wichtigen Beitrag für mehr Transparenz im NRW-Gesundheitswesen. „Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe geht gemeinsam mit anderen Gesundheitsakteurinnen und -akteuren erfolgreich neue Wege in der ambulanten und sektorenübergreifenden medizinischen Versorgung. Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit der KVWL einen Partner, der sich mit großem Engagement für mehr Qualität einsetzt und dabei die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt. Der Palliativvertrag und das Modellprojekt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Heimen sind wegweisende Beispiele, wie wir gemeinsam bedarfsgerechte Versorgungsangebote für die Menschen in NRW umsetzen können.“

 

Pressemitteilung als PDF (35 KB)

Versorgungsbericht der KVWL als PDF (3,61 MB)

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