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Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde zum Thema Herzinfarkt

Herzinfarkt – wenn jede Minute zählt

Dortmund, 26. Oktober 2015

Die nächste KVWL-Sprechstunde widmet sich am Dienstag, 3. November, um 18 Uhr dem Thema „Herzinfarkt – Symptome bei Frauen und Männern rechtzeitig erkennen und handeln“. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich im Dortmunder Ärztehaus über Risiken für Schäden am Herzen und kontrollierte Therapiemaßnahmen nach einem Infarkt zu informieren.

Jährlich sterben in Deutschland 55.000 Menschen an einem Herzinfarkt. „Die ersten Minuten nach dem Infarkt sind für den Patienten existenziell“, betont Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). „Innerhalb der ersten Stunde bestehen gute Aussichten, den Gefäßverschluss durch eine Lysetherapie oder Herzkatheterbehandlung fast vollständig rückgängig zu machen.“ Deshalb sei es so wichtig, bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort den Notarzt zu rufen.

Doch woran erkennt man einen Herzinfarkt? „Die klassischen Symptome sind ein starkes Engegefühl im Brustkorb und ein Schmerz, der in Arme, Schulterblätter, Hals und Kiefer ausstrahlen kann“, erklärt Dryden. Vorboten für einen Infarkt bei Frauen seien häufig untypische und wechselnde Symptome wie Luftnot, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Müdigkeit und Schwindel. „Die Diagnose Herzinfarkt beruht letztlich auf einer genauen Befragung des Patienten und seiner Angehörigen sowie auf einer körperlichen und labortechnischen Untersuchung, um andere Krankheiten auszuschließen.“

Im Rahmen der KVWL-Sprechstunde werden die Kardiologen Dr. Berit Koch und Dr. Bernhard-Paul Lodde sowie Hausarzt Dr. Michael von Ostrowski unter anderem erklären, was passiert wenn die Herzkranzgefäße verengt sind oder wie eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt wird. Darüber hinaus geben die Experten ausführlich Tipps zu beeinflussbaren Risikofaktoren wie Nikotinkonsum, Bluthochdruck oder familiärer Vorbelastung.

Die KVWL-Sprechstunde „Herzinfarkt – Symptome bei Frauen und Männern rechtzeitig erkennen und handeln“ findet statt am

3. November 2015, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder Bürger ist herzlich willkommen. Es gibt ausführlich Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet Ihnen die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern. Seit 2012 organisiert die KOSA die KVWL-Sprechstunde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund.

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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