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Mit einem umfassenden Impfschutz entspannt und gesund den Urlaub genießen.

Frühzeitig an die Reiseschutzimpfung denken!

Dortmund, 09. Juni 2016

In wenigen Wochen starten in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien und mit ihnen die Urlaubszeit – ein idealer Zeitpunkt also, um sich Gedanken über seinen Reiseimpfschutz zu machen. "Es ist ein Irrglaube, dass ein umfassender Schutz nur bei Fernreisen nötig ist. Auch im Heimaturlaub in Deutschland können Gefahren lauern, vor denen eine Impfung schützt", erklärt der 1. Vorsitzende der KVWL, Dr. Wolfgang-Axel Dryden. Insbesondere in Süddeutschland kann die durch einen Zeckenbiss übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis den Urlaubsspaß trüben. Eine Impfung kann hier Abhilfe schaffen.

Egal ob fern oder nah – um einen wirksamen Schutz zu gewährleisten, sollten sich Reisende frühzeitig vor Reiseantritt über ihren Impfstatus informieren, denn häufig bedarf es mehrerer Impfungen, um einen adäquaten Schutz aufzubauen. Für Aufenthalte in Südamerika oder Afrika ist eine Impfung gegen Gelbfieber sogar verpflichtend.

Welche Vorsorge die richtige ist, hängt vor allem von drei Faktoren ab: dem Reiseziel, der Art der Reise und dem persönlichen Risiko, z.B. durch Vorerkrankungen oder eine Schwangerschaft. Reisende sollten sich von ihrem Hausarzt über den passenden Impfschutz beraten lassen. "Denn eine umfassende Impfvorsorge schützt nicht nur den Einzelnen vor einer Infektion, sondern auch seine Mitmenschen. Der Erreger erhält erst gar keine Chance, sich auszubreiten", erklärt Dr. Dryden, Facharzt für Allgemeinmedizin.

Viele Krankenkassen bieten mittlerweile eine Kostenübernahme für die häufigsten Reiseschutzimpfungen (Hepatitis A und B, Cholera, Gelbfieber, Tollwut, Typhus) an, sodass sich eine Anfrage bei der Krankenkasse lohnen kann.

"Impfungen sind die beste Prävention, um sich vor verschiedenen Infektionskrankheiten zu schützen. Mit einem umfassenden Impfschutz sollte einem unbeschwerten Urlaub nichts mehr im Wege stehen", so Dryden.

Für weitere Informationen zum Thema Impfen können sich Interessierte an die gemeinsame Patientenberatung der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wenden:

 

Patientenberatung Westfalen-Lippe

Servicetelefon:

0251 929 90 00

montags – donnerstags: 9:00 – 16:00 Uhr
freitags: 9:00 – 11:00 Uhr
Internet: www.patientenberatung-wl.de

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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