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Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde zum Thema Alzheimer

Alzheimer – das Vergessen verstehen…

Dortmund, 29. August 2016

Sie gilt als die häufigste Demenzerkrankung: die Alzheimer-Krankheit. Aber sind kleine "Vergesslichkeiten" des Alltags bereits erste Anzeichen für die Erkrankung? Was ist noch "normal" und was sollte bereits ernsthafter Grund zur Sorge sein? In der KVWL-Sprechstunde am Dienstag, 6. September, geben Experten im Dortmunder Ärztehaus für den Laien verständliche Antworten auf diese Fragen.

Der klinische Verlauf der Alzheimer-Krankheit beginnt mit einer verminderten Verknüpfung der Nervenzellen, gefolgt von einem vollständigen Zerfall vieler Zellen. Der Verlust der kognitiven Fähigkeiten sowie des Sprachvermögens treten unter anderem als Folge dieser Erkrankung auf. Für Betroffene wird dann die Bewältigung des Alltags mehr und mehr zu einer unmöglichen Aufgabe. "Besonders belastend ist die Krankheit meist auch für das Leben der Angehörigen, die neben Geduld und Kraft eine Menge Verständnis für die Veränderung von Mutter oder Vater, Ehefrau oder Ehemann aufbringen müssen – Menschen, die im Leben so vieles geleistet haben", betont Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Die Betreuung eines Alzheimerpatienten verlange von den Angehörigen sehr, sehr viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Kraft, so der Facharzt für Allgemeinmedizin und Geriatrie.

In der KVWL-Sprechstunde informieren Dr. med. Ralf Göbel (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie), Dr. med. Alfons Gersmann (Facharzt für Innere Medizin) sowie Johanna Koßmann, Vertreterin der Alzheimer-Gesellschaft Dortmund e.V., über die Alzheimer-Erkrankung, die Möglichkeiten zur Diagnostik, die Behandlungsmethoden und den Umgang mit der Erkrankung. Natürlich gibt es ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die KVWL-Sprechstunde "Alzheimer – das Vergessen verstehen" findet statt am

 

6 . September 2016, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

Pressemitteilung als PDF (37 KB)

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(Pressesprecher der KVWL)

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