Presse

Gemeinsame Pressemitteilung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe

40 Jahre Akademie für medizinische Fortbildung - Ärztliche Fortbildung ist und bleibt Garant für qualitativ hochstehende Patientenversorgung


40jähriges Jubiläum der Akademie für ärztliche Fortbildung

(Der Lenkungsausschuss der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen- Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe mit Gästen und Referenten der Jubiläumsveranstaltung (v. l. n. r.): Prof. Dr. med. Dr. (B) Hugo Van Aken, Dr. med. Volker Westerbarkey, Dr. med. Wolfgang-Axel Dryden, Prof. Dr. med. Bernhard Lembcke, Dr. med. Eugen Engels, Dr. med. Markus Wenning, Prof. Dr. med. Klaus Hupe, Prof. Dr. med. Herbert Rusche, Elisabeth Borg, Thomas Müller, Dr. rer. soc. Thomas Kriedel, Prof. Dr. med. Eckhard Most, Dr. med. (I) Klaus Reinhardt, Martina Hoffmann-Badache, Prof. Dr. med. Karl Heinz Rahn, Dr. phil. Michael Schwarzenau, Dr. med. Theodor Windhorst.)

 

Münster, 29. September 2016

Die ärztliche Fortbildung ist und bleibt ein steter Garant für die hohe Qualität des ärztlichen Handelns und damit der medizinischen Versorgung der Patienten in Westfalen-Lippe. Dies erklärten die Träger der Akademie für medizinische Fortbildung, die Ärztekammer Westfalen-Lippe und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen- Lippe, anlässlich des 40jährigen Bestehens der Einrichtung bei einem Festakt unter dem Titel "40 Jahre Einsatz für Fortbildung und Qualität" in Münster.

Zu Recht erwarte der Patient, von seinem Arzt nach dem jeweils aktuellen Stand des medizinischen Fortschrittes behandelt zu werden, sagte der Präsident der Ärztekammer Westfalen- Lippe, Dr. Theodor Windhorst. "Die ärztliche Fortbildung ist die wesentliche Grundlage für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten." Daher betrieben Mediziner lebenslang und kontinuierlich berufsbegleitende Fortbildung, um ihr Wissen stetig weiterzuentwickeln. Die besondere Qualität der ärztlichen Fortbildung sieht Windhorst in der übergreifenden Fortentwicklung und Weitergabe von medizinischem Wissen und Forschungsergebnissen im Sinne einer evidenzbasierten Medizin. "Dabei sind die Fachsektionsvorstände der Akademie die Garanten für die Fortbildungsqualität."

Die Fortbildungsakademie der ärztlichen Selbstverwaltung hat sich laut ihren Trägern in den vier Jahrzehnten ihres Bestehens aus bescheidenen Anfängen zu einem professionellen Dienstleister für alle Fortbildungsaktivitäten der Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe mit einem breit gefächerten Angebot und hoch qualifizierten Referenten entwickelt. Unmittelbar nach der Gründung der Ärztekammer Westfalen-Lippe im Jahr 1947 gab es auf lokaler Ebene bereits rege Fortbildungsaktivitäten, die dann 1976 in der Akademie zusammengeführt wurden. Seit 1990 wird die Einrichtung gemeinsam von der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe getragen. "Von Praktikern für Praktiker – diesem Grundsatz hat sich die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe seit ihrem Einstieg bei der Akademie besonders verpflichtet gefühlt", betonte Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KVWL. Nur wenn ärztliche Fortbildung praxisnah vermittelt werde und dem Arzt so konkrete Hilfestellung im Praxisalltag biete, könne sie auch schnell in der Versorgung der Menschen Anwendung finden.

Mittlerweile führt die Akademie jährlich über 500 Veranstaltungen mit etwa 30.000 Teilnehmern durch. Alle Veranstaltungen durchlaufen ein Evaluationsverfahren, wodurch die Qualität sichergestellt und kontinuierlich verbessert werden kann. Mehr als 30 Prozent der in Westfalen-Lippe tätigen Ärztinnen und Ärzte sind Mitglied der Akademie. Großer Wert wird bei der Durchführung der Fortbildungsaktivitäten auf die Unabhängigkeit von kommerziellen Interessen der pharmazeutischen Industrie gelegt. Seit 2009 werden im Rahmen der Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung stichprobenartig Teilnehmer gesponsorter Fortbildungsmaßnahmen im Hinblick auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Produktneutralität der vermittelten Fortbildungsinhalte befragt.

Zukunftsweisende Arbeit hat die Akademie mit der 2008 eingerichteten elektronischen Lernplattform ILIAS geleistet. Bei zahlreichen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen wird mittlerweile das eLearning erfolgreich eingebunden. Auch das sogenannte Blended-Learning, die Kombination aus Online-Lernen im Selbststudium und Teilnahme an Präsenzveranstaltungen, wird als zukunftsweisende Lernform von der Akademie weiter ausgebaut.

 

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Weitere Informationen:

Zur Homepage der Akademie für medizinische Fortbildung

Ansprechpartner für die Presse

Jens Flintrop
(Pressesprecher der KVWL)

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E-Mail

 

Volker Heiliger
(Ärztekammer Westfalen-Lippe)

0251 929-2110