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Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde zum Thema Parkinson

Trotz Parkinson ein fast normales Leben führen

Dortmund, 21. Oktober 2016

Die Muskeln zittern, die Bewegungen werden langsamer und schwerfälliger: Die Diagnose Parkinson verängstigt viele Betroffene und wirft eine Reihe von Fragen auf. Was bedeutet diese Erkrankung für das bisherige Leben? Wie sieht die Therapie aus? Welche Unterstützungsangebote gibt es? In der KVWL-Sprechstunde am Dienstag, 8. November, geben Experten im Dortmunder Ärztehaus Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Parkinson, auch als Schüttellähmung bekannt, ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, die durch ein Absterben von Zellen zu einem Mangel an Dopamin im Körper führt. Fehlt Dopamin, kommt es zu Störungen der normalen Körperbewegungen, die sich für die Betroffenen u. a. in einem Muskelzittern im Ruhezustand oder in Muskelsteifheit äußern. Die Erkrankung trifft meist Menschen zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr, Männer häufiger als Frauen: "Allerdings ist Parkinson heutzutage keine reine Alterserkrankung mehr. Rund zehn Prozent erkranken vor dem 40. Lebensjahr. Auch wenn eine vollständige Heilung bisher nicht möglich ist, können Parkinson-Patienten mit einer geeigneten Therapie für viele Jahre ein nahezu beschwerdefreies Leben genießen", betont Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen- Lippe (KVWL). Parkinson zählt nach Alzheimer mit rund 250.000 Betroffenen zu der zweithäufigsten Erkrankung in Deutschland.

In der KVWL-Sprechstunde am 8. November informieren neben den Dortmunder Ärzten Dr. med. Martin Bauersachs (Facharzt für Neurologie) und Dr. med. Gereon Kostka (Facharzt für Allgemeinmedizin) auch Christine Moser-Dobis (Logopädin), Ralf Wessels (Ergotherapeut), Adrian Dziadzka (Physiotherapeut) sowie Doris Kowalski und Peter Züla (Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.) über die Parkinson-Krankheit, den Umgang mit körperlichen und psychischen Belastungen sowie zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Für Interessierte wird es ausreichend Gelegenheit geben, eigene Fragen zu stellen.

Die KVWL-Sprechstunde "Trotz Parkinson ein fast normales Leben führen" findet statt am

8 . November 2016, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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