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Gemeinsame Pressemitteilung der Kinderhilfsorganisation Friedensdorf International und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe

Gemeinsam stark für Bedürftige - KVWL-Mitarbeiter spenden für kranke und verletzte Kinder aus Kriegsgebieten

Oberhausen/Dortmund, 28. November 2016

Für die meisten Menschen ist die Vorweihnachtszeit eine friedliche und besinnliche Zeit, in der die Familie zusammenrückt. Nicht so für diejenigen, die unter Armut, Krieg oder politischer Verfolgung leiden. Ihr Alltag ist geprägt von Unruhe statt Frieden, von materiellen Mängeln statt üppigen Geschenken. Um diesen Menschen zu helfen, organisieren die Auszubildenden der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in der Adventszeit traditionell verschiedene Spendenaktionen, an denen sich die gesamte Belegschaft beteiligen kann. Unterstützt werden beispielsweise die Dortmunder Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus e.V. sowie in diesem Jahr erstmalig die Kinderhilfsorganisation Friedensdorf International aus Oberhausen.

"Das Friedensdorf kümmert sich um Kinder aus Kriegs- und Krisenregionen, die verletzt oder krank sind und in ihrer Heimat keine adäquate medizinische Versorgung erhalten können. Wir behandeln die Kinder in Deutschland und bringen sie nach ihrer Rehabilitation wieder zurück zu ihren Familien", erklärt Maria Tinnefeld, Sozialarbeiterin im Friedensdorf. Pro Jahr können so rund 1.000 Kinder versorgt werden, die meisten kommen derzeit aus Afghanistan und Angola. "Durch die Gründung von Basisgesundheitsstationen und Kliniken in den Krisenregionen setzen wir uns darüber hinaus auch für die Versorgung der Kinder vor Ort ein. Unser langfristiges Ziel ist es, die medizinische und humanitäre Situation in den Heimatländern der Kinder so zu verbessern, dass sie auch Zuhause gut versorgt werden können", so Maria Tinnefeld.

"Für uns ist es selbstverständlich, dass wir zum Arzt gehen, wenn wir krank sind. Für diese Kinder jedoch nicht. Das Friedensdorf International leistet hier eine wichtige Arbeit, die wir unterstützen möchten", erklärt Sarah Gosker, KVWL-Auszubildende und Mitorganisatorin der Aktion. Und die Spendenbereitschaft der KVWL-Belegschaft war groß – neben Bekleidung, Decken und Kissen kam auch allerlei Spielzeug für die Kinder zusammen. " Es gibt kaum etwas, was das Friedensdorf nicht gebrauchen könnte. Wir freuen uns jedoch besonders über Sachspenden, die wir direkt für die Kinder im Dorf verwenden können. Ich möchte mich deshalb herzlich bei den Mitarbeitern der KVWL bedanken, dass sie sich so tatkräftig engagiert haben", erklärt Maria Tinnefeld.

Auch Dr. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KVWL, zeigt sich zufrieden: "Die Arbeit, die Frau Tinnefeld und ihre Kollegen leisten, ist wichtig und bewundernswert und ich bin stolz, dass wir als KVWL sie dabei unterstützen können. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei unseren Mitarbeitern und Auszubildenden - für ihre große Spendenbereitschaft und ihr soziales Engagement".

Spendensammlung der KVWL-Azubis

Die KVWL-Auszubildenden zeigen stolz die Spenden der Belegschaft für
das Friedensdorf International. (Foto: KVWL/Fiebig)

 

Das Friedensdorf International finanziert sich nahezu nur aus Spenden. Neben Sachspenden können auch Geldspenden auf folgendes Spendenkonto geleistet werden:

Stadtsparkasse Oberhausen
IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00
SWIFT-BIC: WELADED1OBH

Weitere Informationen zur Arbeit des Friedensdorfs finden Sie im Internet unter www.friedensdorf.de.

 

Pressemitteilung als PDF (170 KB)


Ansprechpartner:

Friedensdorf International: Maria Tinnefeld, Telefon: 02064 / 4 97 41 33

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(KVWL-Pressestelle)

0231 94 32 35 76
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