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Presseinformation - Resolution der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe

Medikationsplan darf in den Arztpraxen keine Kosten verursachen!

Dortmund, 30. Januar 2017

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nachdrücklich aufgefordert sicherzustellen, dass der elektronische Medikationsplan den Vertragsärzten von den Softwarehäusern kostenfrei im Rahmen der regelmäßigen Updates zur Verfügung gestellt wird. Es handele sich um eine gesetzliche Vorschrift, die umgehend in die Praxisverwaltungssysteme der Arztpraxen eingepflegt werden müsse, heißt es in der am 28. Januar einstimmig gefassten Resolution des westfälischen Ärzteparlaments.

Hintergrund: Zum 1. April 2017 wird die Erstellung eines Medikationsplans für den Vertragsarzt zur Pflicht, wenn ein Patient, der mehrere Medikamente einnehmen muss, dies einfordert. Der Medikationsplan ist hierbei nach einem bundeseinheitlichen Muster elektronisch zu erstellen und auszudrucken. Nahezu alle Hersteller von Praxisverwaltungssystemen bieten derzeit kostenpflichtig ein Zusatzmodul "Medikationsplan" an.

 

 


 

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(Pressesprecher der KVWL)

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