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Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde zum Thema Krampfadern

Krampfadern - mehr als nur ein Schönheitsproblem

Dortmund, 23. Juni 2017

Jetzt im Sommer, wenn die Hosen und Röcke bei vielen Männern und Frauen kurz sind, wird das Problem vieler Menschen sichtbar: Sie haben Besenreiser und Krampfadern an den Beinen. Besenreiser und die kleinen, zarten und oberflächlich verlaufenden Krampfadern sind eher ein kosmetisches Problem. Sie stören, weil die Beine am Strand, in der Sauna oder in kurzen Hosen nicht mehr makellos erscheinen. Allerdings können daraus später richtig dicke Krampfadern werden, die medizinisch behandelt werden müssen. In der KVWL-Sprechstunde am Dienstag, 4. Juli 2017, haben Interessierte und Betroffene die Möglichkeit, sich ausführlich über die Entstehung von Krampfadern sowie über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer Behandlung zu informieren.

Eine Krampfader (Varize) ist nicht nur eine geschlängelte, sondern auch eine erweiterte und in ihrer Funktion gestörte Vene. Eine wesentliche Ursache für dieses Krankheitsbild ist die ererbte Bindegewebsschwäche. Krampfadern können dazu führen, dass die Beine anschwellen und schmerzen. "Dabei muss zwischen dem Aussehen der Krampfader und der Tragweite der gesundheitlichen Belastung nicht unbedingt ein Zusammenhang bestehen", erläutert Dr. med. Wolfgang-Axel Dryden, Allgemeinarzt und 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). "Kaum auffällige Krampfadern können zahlreiche Beschwerden verursachen, große knotig verdickte Adern können hingegen problemlos sein."

Venenerkrankungen zählen in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. 30 Prozent der Erwachsenen haben fortgeschrittene Veränderungen des Beinvenensystems. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

In der KVWL-Sprechstunde am 4. Juli erklären die Dortmunder Gefäßspezialisten Dr. med. Marion Rüther und Dr. med. Gerd-Thomas Klauke MSc., wie die ärztliche Abklärung bei Krampfaderbeschwerden erfolgt, welche Anzeichen auf eine andere Erkrankung hindeuten könnten und welche Maßnahmen es zum Schutz der Venen gibt. Anschließend haben Interessierte Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die KVWL-Sprechstunde "Krampfadern - mehr als nur ein Schönheitsproblem" findet statt am

4. Juli 2017, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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