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Bürger fragen – Experten antworten
KVWL-Sprechstunde zum Thema Palliativversorgung am 10. April 2018

Ohne Schmerzen, ohne Angst

Dortmund, 29.03.2018

Sterben und Tod gehören unweigerlich zu unserem Alltag. Für viele Menschen sind diese Stationen unseres menschlichen Lebens jedoch mit großen Ängsten verbunden. Neben der Angst vor quälenden Schmerzen fürchten sich viele Betroffene auch davor, alleine im Krankenhaus oder alleine im Pflegeheim zu sterben. Die nächste KVWL-Sprechstunde am Dienstag, 10. April, widmet sich deshalb dem Thema Palliativmedizin. Die Teilnehmer erfahren, was palliative Versorgung bedeutet, wie sie in den eigenen vier Wänden in Dortmund realisiert werden kann und welche Unterstützung Betroffene und Angehörige in Anspruch nehmen können.

„Wenn ein Patient unheilbar erkrankt, ist es unsere Aufgabe, ihm seine letzten Lebenstage so angenehm wie möglich zu gestalten“, erklärt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, Allgemeinmediziner und Geriater sowie 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Vorrangiges Ziel der Palliativmedizin ist deshalb nicht die Heilung, sondern das Lindern von Schmerzen und Beschwerden, damit der Patient seine letzten Tage selbstbestimmt und würdevoll verleben kann. „Es reicht jedoch nicht, sich nur auf die körperlichen Beschwerden zu fokussieren. Die Palliativpflege muss immer auch psychische und soziale Einflussfaktoren berücksichtigen. Damit das gelingt, müssen sich Angehörige sowie das Pflegepersonal intensiv austauschen und eng zusammenarbeiten“, betont Dryden.

In der KVWL-Sprechstunde am 10. April erhalten Interessierte ausführliche Informationen zu den verschiedenen Aspekten der palliativen Versorgung und haben auch die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen. Als Experten sind eingeladen: Anke Schildhauer (Fachärztin für Anästhesiologie, Schwerte), Dr. med. Martin Pieper (Facharzt für Allgemeinmedizin, Dortmund), Silke Razavi (Koordinatorin Palliativärztlicher Konsiliardienst – PKD, Dortmund) sowie Robert Kunze (Pflegedienst Hübenthal GmbH, Dortmund).

Die KVWL-Sprechstunde „Palliativversorgung – am Lebensende zu Hause gut versorgt“ findet statt am

Dienstag, 10. April 2018, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

Hinweis: Einige Navigations-System-Versionen enthalten die „Robert-Schimrigk-Straße“ nicht. Geben Sie in diesem Fall bitte die „Karl-Liebknecht-Straße“ als Ziel ein.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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