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Reiseschutzimpfung nicht vergessen!

Entspannt in den Urlaub: Jetzt an den Impfschutz denken!

Dortmund, 26.06.2018

Sommerzeit ist Reisezeit, doch ohne einen ausreichenden Impfschutz kann der lang ersehnte Urlaub schnell zur Enttäuschung werden. „Damit die freie Zeit nicht krank im Bett verbracht werden muss, sollten sich Patienten frühzeitig mit ihrem Impfstatus auseinandersetzen“, empfiehlt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Welche Impfungen sinnvoll oder sogar verpflichtend sind, hängt maßgeblich vom Reiseziel, der Art der Reise und den persönlichen Risikofaktoren wie Vorerkrankungen oder Schwangerschaft ab.

„Grundsätzlich sollten sich Patienten vor ihrer Reise zwei Fragen stellen. Erstens: Wie steht es um meinen Basisimpfschutz, bin ich beispielsweise ausreichend gegen Tetanus, Masern oder Röteln geschützt? Falls nicht, sollte dies unbedingt nachgeholt werden. Zweitens: Welche Schutzimpfungen werden für meine Reiseregion empfohlen? Denkbar wäre hier beispielsweise eine Impfung gegen Hepatitis A oder Gelbfieber“, sagt Dryden.

Patienten, die sich beim Thema Reiseschutzimpfung unsicher sind, können sich umfassend von ihrem behandelnden Hausarzt beraten lassen. Allerdings sollte das Gespräch nicht zu lange aufgeschoben werden: „Häufig sind mehrere Injektionen über einen längeren Zeitraum nötig, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. In diesem Fall sollte also genug Vorlaufzeit eingeplant werden“, erklärt Allgemeinarzt Dryden.

Klassische Reiseschutzimpfungen, z.B. gegen Hepatitis A und B, Cholera, Gelbfieber, Tollwut und Typhus, sind mittlerweile fester Bestandteil in den Leistungskatalogen vieler gesetzlicher Krankenkassen. Die Patienten müssen die Kosten der Behandlung in diesem Fall nicht selber tragen. Sie sollten sich deshalb im Vorfeld ihrer Reise über eine Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse informieren.

Für weitere Informationen zum Thema Impfen können sich Interessierte an die gemeinsame Patientenberatung der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wenden:

Patientenberatung Westfalen-Lippe

Servicetelefon: 0251 929 9000

montags – donnerstags: 9:00 – 16:00 Uhr
freitags: 9:00 – 11:00 Uhr

Internet: www.patientenberatung-wl.de

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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