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Bürger fragen – Experten antworten KVWL-Sprechstunde zum Thema Endometriose am 6. November 2018

Endometriose: Mehr als „nur“ Regelschmerzen

Dortmund, 26.10.2018

Die meisten Frauen kennen sie: quälende Unterleibsschmerzen, vor allem während der Regelblutung. Nicht immer sind die Beschwerden allerdings nur eine natürliche Begleiterscheinung des monatlichen Zyklus: „Viele Frauen leiden unter einer Endometriose, ohne es zu wissen. Hierbei wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle, beispielweise in den Eierstöcken, Eileitern oder im Bauchraum. Diese Wucherungen sind zwar gutartig, sie können jedoch starke Schmerzen verursachen und zu Unfruchtbarkeit führen“, erklärt Dr. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Wie eine Endometriose diagnostiziert und wie sie behandelt wird, erfahren Interessierte in der nächsten KVWL-Sprechstunde am 6. November.

Die Endometriose ist eine chronische Erkrankung, von der vor allem Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Die sogenannten Endometriose-Herde, die sich durch die Gewebewucherungen im Unterleib bilden, können dabei von Frau zu Frau unterschiedlich starke Beschwerden verursachen, was eine klare Diagnose häufig erschwert. „Die Erkrankung wirkt sich nicht nur auf das allgemeine Wohlbefinden einer Frau aus, sondern kann auch ihre Partnerschaft und Familienplanung beeinflussen. Bei wiederkehrend starken Unterleibsschmerzen oder einem unerfüllten Kinderwunsch sollten Frauen deshalb abklären lassen, ob eventuell eine Endometriose ursächlich für die Beschwerden ist“, so Dr. Nordmann.

In der KVWL-Sprechstunde am 6. November informieren die Dortmunder Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Ursula Frangenberg und Dr. Andreas Neuer, die Teilnehmer ausführlich über das Krankheitsbild Endometriose sowie über die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Interessierte erhalten zudem die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen.

Die KVWL-Sprechstunde „Endometriose – frühzeitig erkennen und richtig behandeln“ findet statt am

Dienstag, 6. November 2018, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

Hinweis: Einige Navigations-System-Versionen enthalten die „Robert-Schimrigk-Straße“ nicht. Geben Sie in diesem Fall bitte die „Karl-Liebknecht-Straße“ als Ziel ein.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

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(Pressesprecher der KVWL)

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