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Bürger fragen – Experten antworten

KVWL-Sprechstunde zum Thema Schuppenflechte am 5. Februar 2019

Dortmund, 25.01.2019

Wer unter einer Schuppenflechte leidet hat häufig mit juckender, schuppiger und geröteter Haut zu kämpfen. Die damit einhergehende aufwendige Hautpflege und individuelle Therapie stellen für viele Betroffene sowohl eine körperliche als auch eine psychische Belastung dar. Welche Faktoren eine Schuppenflechte auslösen können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Interessierte in der nächsten KVWL-Sprechstunde am 5. Februar im Dortmunder Ärztehaus.

Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine erblich veranlagte, chronische Erkrankung der Haut. „Die Psoriasis verläuft häufig in Schüben, sodass Betroffene zeitweise sowohl starke als auch gar keine Beschwerden haben können“, erklärt Dr. Wolfgang-Axel Dryden, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Neben der vererbten genetischen Veranlagung können auch innere und äußere Faktoren den Ausbruch einer Schuppenflechte begünstigen. Dazu zählen beispielsweise Infekte, bestimmte Medikamente, aber auch seelischer Stress sowie ein erhöhter Alkoholkonsum und Rauchen. „Einer Psoriasis kann auf verschiedene Weise begegnet werden, beispielsweise äußerlich durch Salben und Salbenverbände, Shampoos oder Bäder, aber auch eine innerliche Behandlung durch die Einnahme von Medikamenten ist denkbar“, erläutert Dr. Dryden. Welche Therapieform die richtige und damit wirksamste ist, muss stets individuell ermittelt werden.

In der KVWL-Sprechstunde am 5. Februar informieren die Dortmunder Experten Dr. med. Ulrike Beiteke, Leitende Oberärztin der Hautklinik am Klinikum Dortmund, und Peter Stockamp, Vertreter der Regionalgruppe Dortmund des Deutschen-Psoriasis-Bunds, die Teilnehmer ausführlich über Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten einer Schuppenflechte. Die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen, wird gegeben.

Die KVWL-Sprechstunde „Schuppenflechte (Psoriasis) – Wenn die Haut juckt und schmerzt“ findet statt am

Dienstag, 5. Februar 2019, von 18 bis 20 Uhr
im Ärztehaus Dortmund, Robert-Schimrigk-Str. 4-6.

Hinweis: Einige Navigations-System-Versionen enthalten die „Robert-Schimrigk-Straße“ nicht. Geben Sie in diesem Fall bitte die „Karl-Liebknecht-Straße“ als Ziel ein.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bietet die Kooperationsberatungsstelle für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe (KOSA) der KVWL auf unserer Homepage unter www.kvwl.de/kosa. Gegründet wurde die KOSA, um die Kooperation zwischen Ärzten, Psychotherapeuten und Selbsthilfegruppen zu stärken und so die ambulante Versorgung in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

 

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(Pressesprecherin der KVWL)

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