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Impfpflicht-Diskussion

KVWL begrüßt die Pläne von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“

Dortmund, 16.04.2019

Die steigende Zahl von Masernfällen in verschiedenen Regionen Deutschlands sorgt aktuell wieder für Diskussionsstoff rund um das Thema Impfen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist als Befürworter der Masern-Impfpflicht bekannt, die Bundesregierung bereitet derzeit entsprechende Maßnahmen-Vorschläge vor. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bestätigte Anfang der Woche, dass eine Masern-Impfpflicht für Kindergarten-Kinder ein sinnvolles Instrument ist, um diese Krankheit endgültig auszurotten. Positionen, die der 2. KVWL-Vorsitzende Dr. Volker Schrage vorbehaltlos unterstützt. „Impfen zählt zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen unseres Gesundheitswesens. Dennoch breitet sich in der Bevölkerung eine Impfmüdigkeit aus, die schwerwiegende Konsequenzen für alle haben kann – und das nicht nur bezogen auf die Masern. Aus diesem Grund begrüßen wir ausdrücklich die Pläne von Bundesgesundheitsminister Spahn sowie Landesgesundheitsminister Laumann und bieten bei der Ausarbeitung entsprechender Vorgehensweisen unsere fachliche Expertise an.“

Die KVWL setzt sich bereits seit Jahren für eine Steigerung der Impfquoten im Landesteil ein. „Jeden Herbst werden Ärzte und Medizinische Fachangestellte auf zahlreichen Informationsveranstaltungen zum Thema geschult und auf den neuesten Stand gebracht – diese Impfveranstaltungen sind immer binnen kürzester Zeit ausgebucht“, so Schrage weiter. Dazu gebe es regelmäßig Info-Flyer und Plakate zur Auslage in den Praxen, um auch auf Reise- und Grippeschutzimpfungen hinzuweisen.

Der 2. KVWL-Vorsitzende: „Auch wenn noch weitere Maßnahmen ergriffen werde müssen, um die Bevölkerung vor solchen Infektionskrankheiten zu schützen: Die angedachte Masern-Impfpflicht für Kindergarten-Kinder ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

 

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(Pressesprecherin der KVWL)

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