Presse

Jetzt an die Reiseschutzimpfung denken!

Dortmund, 11.06.2019

Die Sonne strahlt, die Temperaturen steigen und bis zu den lang ersehnten Sommerferien dauert es auch nicht mehr lange: In wenigen Wochen beginnt wieder die alljährliche Urlaubssaison. Bevor es jedoch ans Koffer packen geht, sollten Reisende unbedingt frühzeitig ihren Impfstatus überprüfen.

„Ein ausreichender Reiseimpfschutz ist – anders als viele Urlauber glauben – nicht nur für Fernreisen wichtig“, erklärt Dr. Volker Schrage, 2. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). So entscheiden neben dem Reiseziel auch die Art der Reise (Aktiv- oder Strandurlaub) sowie persönliche Risikofaktoren (Vorerkrankungen oder eine Schwangerschaft) darüber, welche Impfungen für die Reisenden sinnvoll sind.

„Für Patienten, die Fragen rund um ihren Reiseimpfschutz haben, ist der Hausarzt der ideale Ansprechpartner. Er berät sie ausführlich und individuell. Denn neben Schutzimpfungen für die jeweilige Reiseregion – beispielsweise gegen Hepatitis A, Gelbfieber aber auch Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – ist vor allem auch ein ausreichender Basisimpfschutz gegen Masern oder Tetanus wichtig, um die freie Zeit sorglos genießen zu können“, erklärt Allgemeinmediziner Schrage.

Da allerdings häufig mehrere Injektionen für einen ausreichenden Impfschutz nötig sind, sollten sich Patienten rechtzeitig vor Reiseantritt mit dem Thema Impfen auseinandersetzen. Auf diese Weise bleibt genügend Zeit, um eventuelle Impflücken zu schließen.

„Ein ausreichender Impfschutz ist wichtig – für Sie, für Ihre Mitmenschen und für einen entspannten Urlaub! Bitte denken Sie deshalb frühzeitig daran, sich impfen zu lassen!“, appelliert Dr. Schrage.

Mittlerweile übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für die häufigsten Reiseschutzimpfungen wie Hepatitis A und B, Cholera, Gelbfieber, Tollwut und Typhus. Patienten sollten sich deshalb im Vorfeld ihrer Reise bei ihrer Krankenkasse über eine Kostenübernahme informieren.

Für weitere Informationen zum Thema Impfen können sich Interessierte an die gemeinsame Patientenberatung der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wenden:

Patientenberatung Westfalen-Lippe

Servicetelefon: 0251 929 90 00

montags – donnerstags: 9:00 – 16:00 Uhr
freitags: 9:00 – 11:00 Uhr

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

0231 94 32 35 76
0231 94 32 31 33

E-Mail

Übersicht Pressemitteilung