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Ärzte in Westfalen-Lippe empfehlen Grippeschutzimpfung

Gesund durch die Grippesaison kommen

Dortmund, 10.10.2019

Der Herbst ist da – und damit auch die Grippesaison. Bei einer Influenza, wie die Grippe auch genannt wird, treten zwar ähnliche Symptome auf wie bei einer normalen Erkältung, sie kann allerdings einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen: Neben hohem Fieber und starken Gliederschmerzen können auch Lungen- oder Herzmuskelentzündungen infolge einer Ansteckung mit dem Influenza-Virus auftreten. Immer noch sterben in Deutschland jedes Jahr Menschen an den Folgen einer Grippe, dabei kann eine Grippeschutzimpfung vor einer Infektion schützen.

„Dass die Impfung gegen Grippe eine Erkrankung erst hervorrufen kann, ist eine leider sehr verbreitete Annahme und vor allem eins: Falsch“, betont Dr. Volker Schrage, 2. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und Facharzt für Allgemeinmedizin. Es können zwar leichte Erkältungssymptome in der Folge auftreten: „Das ist jedoch ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die körpereigenen Abwehrkräfte funktionieren“, erklärt Dr. Schrage.

Empfohlen wird die Impfung in den Monaten Oktober und November. „Meist dauert es etwa zwei Wochen, bis sich genügend Antikörper gebildet haben und der Impfstoff wirkt“, so der KVWL-Vize. Patienten, die sich im Herbst impfen lassen, sind damit zu Beginn der Grippewelle, die meist zum Jahreswechsel einsetzt, ausreichend geschützt.

Auch die sogenannte Herdenimmunität ist ein wichtiges Thema: „Wenn sich genug Menschen gegen Grippe impfen, schützen sie damit auch diejenigen, die das zum Beispiel aufgrund einer Krankheit selbst nicht können. Wer sich impfen lässt, schützt somit auch sein Umfeld“, erklärt Allgemeinmediziner Schrage.

Besonders wichtig ist die Impfung für Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören. Dazu zählen Patienten über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke und Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Aber auch für diejenigen, die im Beruf und Alltag viel mit Menschen zu tun haben, ist die Grippeschutzimpfung empfehlenswert, um eine Ansteckung und mögliche Weiterverbreitung zu vermeiden. „Sprechen Sie darüber am besten mit Ihrem Hausarzt“, empfiehlt Dr. Schrage. „Die Kolleginnen und Kollegen beraten Sie gerne kompetent.“

 

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Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

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