Presse

Jahresempfang der KVWL

KVWL-Jahresempfang: Mission erfüllen und Zukunft gestalten

Dortmund, 20.01.2020

„Ich bin überzeugt, dass eine starke und aktive Vertretung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten für unser ambulantes System notwendig ist“, sagte Dr. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im Rahmen des KVWL-Jahresempfangs am vergangenen Samstag im Dortmunder Ärztehaus. Unter den rund 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern der Ärzte und Psychotherapeuten war auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

„Diese KV hat den Anspruch, stark für ihre Mitglieder einzustehen und sich aktiv um die Fortentwicklung der Versorgung zu kümmern. Dafür stehen meine Vorstandskollegen – und dafür habe auch ich als Vorstandsmitglied und 1. Vorsitzender der KVWL immer gestanden“, betonte Dr. Nordmann, der sich zum 31. Januar 2020 in den Ruhestand verabschiedet.

Die KVWL habe zwar den generellen Mangel an ärztlichem Nachwuchs nicht aus der Welt schaffen können, „aber wir halten die Stellung, erfüllen unseren Auftrag und lassen unsere Bürgerinnen und Bürger nicht unversorgt“, erklärte der scheidende KVWL-Vorsitzende. So hat beispielsweise die erfolgreiche KVWL-Nachwuchskampagne PRAXISSTART, die sich mit verschiedenen Fördermaßnahmen an junge Ärzte und Medizinstudierende richtet und sie stärker für eine Tätigkeit in der ambulanten Versorgung interessieren möchte, erst kürzlich ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert.

Neben der Mission der KVWL – was sie tun soll und muss – stehe aber auch ihre Vision, das Gesundheitswesen der Zukunft zu gestalten, im Vordergrund des Handelns: „Westfalen ist das Land der kooperativen Versorgungsformen. Wir engagieren uns in zahlreichen Projekten des Innovationsfonds, um sie in der Patientenversorgung zu erproben und zu etablieren. Am Ende meiner Zeit als Vorsitzender der KVWL kann ich mit Überzeugung sagen: Unser Haus hier in Westfalen-Lippe hat seinen Anteil daran, dass uns Mitglieder und Vertragspartner, Politik und Gesellschaft wieder als eine gute und notwendige Institution ansehen“, resümierte Dr. Nordmann.

„Ich bin sehr gerne der Einladung der KVWL zu diesem Neujahrsempfang gefolgt, weil sie ein sehr wichtiger Akteur für uns als Land ist, wenn es um die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung geht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht aber die Verabschiedung von Herrn Dr. Nordmann“, erklärte Minister Laumann. Es sei ihm ein persönliches Anliegen gewesen, ihn für seine langjährigen herausragenden Verdienste für die Versorgung der Menschen in Westfalen-Lippe zu würdigen und ihm zu danken. Laumann: „Dr. Nordmann hat über viele Jahre hinweg großes Herzblut in die KVWL und in sein berufspolitisches Engagement für die KVWL gesteckt.“

Laumann betonte, dass Dr. Nordmann insbesondere im Bereich der Strukturreform des Notfalldienstes 2011 viel erreicht habe und hier mit der KVWL neue Wege gegangen sei, die heute – rückblickend – wegweisend gewesen seien: zentrale Notfallfalldienst-Standorte, Arztrufzentrale, eigenständiger Fahrdienst. Und weiter: „Herr Dr. Nordmann ist ein Macher der alten Schule. Sein Wort zählt, das schätze ich sehr an ihm. Ab Februar beginnt ein neuer Lebensabschnitt für ihn: mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Hobbies und vor allem mehr Zeit für Borussia Dortmund.“

Karl-Josef Laumann und Dr. Gerhard Nordmann
Von links: Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender der KVWL, beim KVWL-Jahresempfang.

 

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

0231 94 32 35 76
0231 94 32 31 33

E-Mail

Übersicht Pressemitteilung