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Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und der Universität Siegen

Uni und Kassenärztliche Vereinigung kooperieren

Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe schafft gute Voraussetzungen für Projekte im Modellprojekt „Medizin neu denken“.

Dortmund, 21. Januar 2020

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und die Universität Siegen haben im Rahmen des wissenschaftlichen Modellprojekts „Medizin neu denken“ eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Prof. Dr. Holger Burckhart, Rektor der Universität, und Dr. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender der KVWL, unterschrieben in Dortmund den Vertrag. Mit der Kooperation ist ein weiterer Schritt im Modellprojekt „Medizin neu denken“ erfolgt, durch das auch die Ansiedlung junger Ärztinnen und Ärzte in der Region Südwestfalen gefördert werden soll. Im Rahmen der Kooperation können innovative Versorgungsprojekte erprobt und im besten Fall in die Regelversorgung überführt werden. Die Kassenärztliche Vereinigung stellt der Universität darüber hinaus Daten und Auswertungen, z.B. zur regionalen Versorgungsstruktur, für die Forschung zur Verfügung.

„‚Medizin neu denken‘ liefert eine Vision, wie auch in der Zukunft Menschen in ländlichen Gegenden mit einer Hochleistungs-Medizin versorgt werden können. Damit sich Ärztinnen und Ärzte beteiligen können, muss die KVWL im Boot sein – genau das ist nun gelungen, darüber freuen wir uns sehr“, sagten Prof. Dr. Burckhart und Prof. Dr. Christoph Strünck, Dekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Siegen. „Ich begrüße die Zusammenarbeit der KVWL und der Universität Siegen sehr. Wenn wir junge Ärzte für eine Niederlassung in ländlichen Regionen interessieren möchten, müssen wir bereits frühzeitig den Kontakt zu den Medizinstudierenden in der Region suchen, sie über ihre Möglichkeiten in der ambulanten Versorgung informieren und ihnen innovative Versorgungsmodelle anbieten. Genau das wird nun in Siegen geschehen, worüber ich mich sehr freue“, sagte Dr. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender der KVWL.

Die KVWL organisiert die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung in Westfalen-Lippe. Im Rahmen dieser Aufgabe fördert und unterstützt die KVWL die Niederlassung von Haus- und Fachärzten und engagiert sich u.a. für die Entwicklung innovativer und kooperativer Versorgungsmodelle, für die Bildung von Praxisnetzen und für die Digitalisierung in der medizinischen Behandlung und der Kommunikation unter den Beteiligten.

Im Rahmen der Kooperation werden auch Maßnahmen entwickelt, wie Patientinnen und Patienten oder Ärztinnen und Ärzte besser unterstützt und entlastet werden können, ebenso Angehörige anderer Gesundheitsberufe.

Prof. Dr. Holger Burckhart , Dr. Gerhard Nordmann und Prof. Dr. Christoph Strünck
Von links: Prof. Dr. Holger Burckhart (Universität Siegen), Dr. Gerhard Nordmann (KVWL) und Prof. Dr. Christoph Strünck (Universität Siegen).
Quelle: KVWL

 


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