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Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe e.V.

Ärzte, Kommunen und Gesundheitsämter beraten in Dortmund zum gemeinsamen Umgang mit dem Coronavirus

Dortmund, 05.03.2020

Mit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in Westfalen-Lippe ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener regionaler Akteure wichtiger denn je. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat deshalb Vertreter der westfälisch-lippischen Städte, Kommunen und Gesundheitsämter am heutigen Donnerstag in das Dortmunder Ärztehaus eingeladen, um sich gemeinsam mit dem Hausärzteverband sowie weiteren Vertretern der Ärzteschaft einen Überblick der aktuellen Versorgungslage zu verschaffen und ein einheitliches Vorgehen im Umgang mit dem neuartigen Virus abzustimmen. An dem Treffen hat auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) teilgenommen.

Im Vordergrund der Diskussion stand vor allem die Einrichtung zentraler und dezentraler Stellen zur Testung der Patienten auf das Coronavirus. Dadurch können die knappen Vorräte an Schutzbekleidung für Ärzte effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig lassen sich auf diese Weise mögliche Infektionsketten besser unterbrechen. Außerdem wurden Maßnahmen diskutiert, wie zusätzliches medizinisches Personal, z.B. Ärzte im Ruhestand, zur Versorgung der Patienten gewonnen werden könnten.

In einzelnen Städten wie beispielsweise Dortmund und Münster wurden bereits erste Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen. „Unser Ziel ist es, Einrichtungen dieser Art flächendeckend zu installieren, um klare Strukturen für Ärzte und zentrale Anlaufstellen für Patienten zu schaffen“, erklären Dr. Dirk Spelmeyer, 1. Vorsitzender der KVWL, und Anke Richter-Scheer, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands und Vorstandsvorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe, einvernehmlich.

Dr. Dirk Spelmeyer, Anke Richter-Scheer, Karl-Josef Laumann, Dr. Volker Schrage
Von links: Dr. Dirk Spelmeyer (1. Vorsitzender der KVWL), Anke Richter-Scheer (stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands und Vorstandsvorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe), Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Volker Schrage (2. Vorsitzender der KVWL)

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

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