Presse

Vorübergehende Schließung der allgemeinen sowie der kinderärztlichen KVWL-Notfalldienstpraxis in Minden

Dortmund, 23. März 2020

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus kommt es aktuell auch zu Anpassungen im Bereich der Notfalldienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). In diesem Zusammenhang werden auch die allgemeine KVWL-Notfalldienstpraxis sowie die kinderärztliche KVWL-Notfalldienstpraxis (im Eltern-Kind-Zentrum; ELKI) am Johannes Wesling Klinikum Minden vorübergehend geschlossen. An dieser Stelle wird stattdessen ein Diagnose- und Behandlungszentrum für (potenzielle) Coronavirus-Patienten eingerichtet.

Es gelten vorübergehend folgende Regelungen:

  • Für den allgemeinen Notfalldienst können sich Patienten aus dem Kreis Minden-Lübbecke an eine der beiden folgenden KVWL-Notfalldienstpraxen wenden:
    • KVWL-Notfalldienstpraxis Bad-Oeynhausen
      Krankenhaus Bad-Oeynhausen
      Wielandstr. 28
      32545 Bad Oeynhausen
    • KVWL-Notfalldienstpraxis Lübbecke
      Mühlenkreiskliniken
      Virchowstr. 65
      32312 Lübbecke
    • Öffnungszeiten beider Notfalldienstpraxen jeweils:
      mo | di | do18 bis 22 Uhr
      mi | fr13 bis 22 Uhr
      sa | so | feiertags8 bis 22 Uhr
  • Der kinderärztliche Notfalldienst im Bereich Minden wird ab sofort wieder dezentral organisiert, das heißt Eltern, deren Kinder außerhalb der Praxisöffnungszeiten eine medizinische Behandlung benötigen, müssen den diensthabenden Kinderarzt beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 11 6 11 7 erfragen.

Patienten sollten die Notfalldienstpraxis nur in dringenden Fällen aufsuchen, so wie es derzeit auch für den regulären Arztbesuch empfohlen wird. Patienten, die vermuten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollten, sofern sie nicht dringend medizinische Hilfe benötigen, zu Hause bleiben und ihren Hausarzt, das zuständige Gesundheitsamt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 11 6 11 7 kontaktieren.

Wichtig: Menschen, die sich in einer lebensbedrohlichen Notfallsituation befinden, wenden sich bitte umgehend an die Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 112.

Durch die Neuorganisation werden sich die Anfahrtswege für einige Patienten ggfs. verlängern. Dies ist in der aktuellen Situation allerdings notwendig, um verantwortungsbewusst mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen.

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

0231 94 32 35 76
0231 94 32 31 33

E-Mail

Übersicht Pressemitteilung