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Behandlungszentrum der KVWL in Gütersloh startet am Donnerstag, 9. April 2020

Coronavirus: KVWL richtet Behandlungszentrum in Gütersloh ein

Dortmund, 09.04.2020

Am heutigen Donnerstag hat das neue Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Gütersloh seine Arbeit aufgenommen. Das Zentrum, das sich im Gebäudeteil C des Carl-Miele-Berufskollegs in der Wilhelm-Wolf-Straße 2 in 33330 Gütersloh befindet, soll die ambulante Versorgungsebene mit der Zielsetzung ergänzen, Coronavirus-Erkrankte sowie in Quarantäne befindliche Patienten, die auf ihr Testergebnis warten, außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärztinnen und -ärzte zu versorgen. Mögliche Ansteckungsrisiken sollen so weiter minimiert werden.

Dr. Hermann Brune, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Bielefeld, erklärt: „Der Zugang zum COVID-19-Behandlungszentrum erfolgt über den Haus- oder Facharzt. Patienten werden nach einer Telefon- bzw. Videosprechstunde zur weiteren Behandlung im COVID-19-Behandlungszentrum angemeldet. Der Zugang kann darüber hinaus auf Zuweisung durch das Gesundheitsamt, den ärztlichen Notfalldienst und die Krankenhausambulanzen erfolgen“. Nach der Anmeldung durch den Arzt erhalten die Patienten einen zeitnahen Termin per SMS oder Telefonanruf.

Im Behandlungszentrum werden die Schwere der Infektion und der Behandlungsbedarf möglicher Begleiterkrankungen eingeschätzt. Die Ausstellung von Rezepten, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) oder eine stationäre Einweisung ist dort möglich.

„Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine große Herausforderung“, so Brune weiter. „Wir sind deshalb sehr froh über die kollegiale Zusammenarbeit und die umfassende Unterstützung seitens des Kreises Gütersloh bei der Errichtung des Behandlungszentrums. Dafür ein herzliches Dankeschön“.

„Durch die Unterbringung des Behandlungszentrums in einem getrennt zugänglichen und gut vom Schulbetrieb trennbaren Gebäudeteil können wir sicherstellen, dass die Patienten dort gut versorgt werden können, ohne dass andere Personen dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt werden. Und das auch in dem Fall, dass der Schulbetrieb nach den Osterferien oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen wird“, erklärt Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch. „Damit alles reibungslos klappt, erhalten alle Patientinnen und Patienten vorab einen Termin. Es ist nicht möglich dort ohne Termin vorzusprechen und behandelt zu werden“, so Kuhlbusch.

Am vergangenen Montag, 6. April, hatte es einen abschließenden Ortstermin unter Beteiligung der Schulleitung des Carl-Miele-Berufskollegs gegeben. Die Schule ist in Trägerschaft des Kreises. Die Parkplätze, die Wegeführung sowie die Ein- und Ausgänge werden so getrennt, dass der Betrieb des Zentrums und der der Schule sich gegenseitig nicht beeinträchtigen. Das Behandlungszentrum wird im ersten Gebäude des Carl-Miele-Berufskollegs von der Wilhelm-Wolfstraße aus gesehen eingerichtet, erhält einen eigenen Parkplatz, einen eigenen Ein- und Ausgang. Bauzäune trennen das Behandlungszentrum und das restliche Schulgelände.

Weitere Informationen zu den KVWL-Behandlungszentren finden Sie auch unter www.kvwl.de/coronavirus

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

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