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Schließung der Corona-Behandlungszentren in Münster, Rheine und Warendorf

Dortmund, 12.06.2020

Die Corona-Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Münster, Rheine und Warendorf werden aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region geschlossen. Am Sonntag, 14. Juni, werden in den Zentren zum letzten Mal Patienten behandelt.

„Ich möchte mich bei den Ärzten und allen Helfern vor Ort bedanken, die die reibungslosen Abläufe in den Behandlungszentren in den vergangenen Monaten möglich gemacht haben“, sagt Dr. Hendrik Oen, Leiter der KVWL-Bezirksstelle in Münster. „Auch die enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Vertretern war uns sehr wichtig und hat vorbildlich funktioniert. Ich danke den Kommunen für ihre Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit“, betont Dr. Oen.

Er beschreibt die Situation so: „Mit den Zentren haben wir eine zusätzliche ambulante Versorgungsschiene geschaffen, um die Praxen der Vertragsärztinnen und -ärzte in der Corona-Krise zu entlasten und die Patienten gleichzeitig adäquat zu versorgen. Dieser Weg war richtig, jetzt möchten wir aber wieder in einen neuen, regulären Praxisalltag zurückkehren“.

Wichtig in dieser neuen Phase der Corona-Pandemie sei es, weiterhin Rücksicht aufeinander zu nehmen und sich an die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken (auch in Arztpraxen), zu halten. „Sollten Sie befürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, weil Sie beispielsweise Kontakt zu einem Infizierten hatten oder entsprechende Symptome haben, wenden Sie sich bitte zuerst telefonisch an Ihren Hausarzt. Bitte suchen Sie nicht direkt die Praxis auf!“, appelliert Dr. Oen an die Patienten. Das gleiche gilt bei Symptomen einer Atemwegserkrankung. „Ihr Arzt wird mit Ihnen das weitere Vorgehen abstimmen, um Infektionsketten in den Praxen so weiterhin zu unterbinden.“

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

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