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„Machen Sie es möglich!“
KVWL bittet um Unterstützung in Impfzentren

Dortmund, 30.11.2020. Fast ein Jahr lang hält die Coronavirus-Pandemie die Menschen weltweit nun schon in Atem. In Europa wird nun in Kürze die Zulassung mehrerer Impfstoffe gegen das Virus erwartet und möglichst umgehend soll dann auch die Impfung in Deutschland beginnen. Dabei stehen in einem ersten Schritt zentrale Corona-Impfzentren im Fokus, da der Impfstoff zunächst nur begrenzt verfügbar sein wird und teilweise unter komplexen Bedingungen gelagert werden muss. Mit diesen zentralen Strukturen sollen die logistischen Herausforderungen der Anfangsphase bewältigt werden.

In Nordrhein-Westfalen werden die Corona-Impfzentren von den Landkreisen und kreisfreien Städten eingerichtet. Für Westfalen-Lippe plant die NRW-Landesregierung 27 solcher Zentren. Die Logistik der Impfstoffe und die Priorisierung der vorrangig zu impfenden Gruppen werden ebenfalls von der Landesregierung geregelt.

„Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe wird in den Impfzentren den medizinischen Teil der Impfung vorbereiten und begleiten. Dazu gehört neben der Impfung selbst auch die Impfaufklärung“, erklärt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Die Zentren werden voraussichtlich von montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein, der Arbeitseinsatz wird in zwei Schichten eingeteilt. Zudem werden mobile Impfteams z.B. Pflegeheime anfahren und dort die Bewohnerinnen und Bewohner versorgen.

„Das ist wahrlich eine Herkulesaufgabe, die uns da bevorsteht. Obwohl wir noch nicht wissen, wann der erste Impfstoff eine Zulassung bekommt und ausgeliefert wird und wie viele Ärztinnen und Ärzte wir an welchen Standorten ab wann brauchen werden, arbeiten wir gemeinsam mit dem Landesgesundheitsministerium und den Kommunen mit Hochdruck an den nötigen Konzepten, um startklar zu sein, wenn die erste Impfzulassung vorliegt“, sagt Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL.

Bereits jetzt haben sich viele Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal bei der KVWL gemeldet und ihre Mitarbeit in den Zentren angeboten. „Wir brauchen aber noch mehr. Wir brauchen jetzt jede helfende Hand, jede Ärztin, jeden Arzt, jede Medizinische Fachangestellte und jede Person, die im medizinischen Bereich tätig ist. Machen Sie es möglich! Bitte nehmen Sie Kontakt mit der KVWL auf, wenn Sie uns bei der Tätigkeit in den Impfzentren unterstützen möchten“, appelliert der KVWL-Vorstand Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller an alle potenziellen Helfer.

Wenn Sie zur Mitarbeit bei dieser großen Aufgabe für unsere Gesellschaft bereit sind, können Sie sich bei der KVWL für die Mitarbeit im Impfzentrum anmelden unter www.karriere-kvwl.de/jobs
Bitte geben Sie uns dabei auch Ihre Einsatzmöglichkeiten an, damit wir diese in den Dienstplänen berücksichtigen können.

Auch wenn Sie sich schon auf anderen Wegen bei der KVWL gemeldet haben, bitten wir Sie herzlich um Verständnis, dass wir diese elektronische Anmeldung von Ihnen benötigen. Es erleichtert Ihnen und uns die Planung und Vergütung Ihres Einsatzes.

„Sobald der Impfstoff großflächiger vorhanden ist, wird die Impfung gegen das Coronavirus auch in den Praxen der niedergelassenen Ärzte verfügbar sein. Wir sind zuversichtlich, dass dies im Laufe des ersten Halbjahres möglich sein wird – bis dahin hoffen wir auf Ihre Mithilfe in den Impfzentren!“, betont Allgemeinmediziner Dr. Schrage – vp.

Beschreibung des Bildes
Mach's möglich! - Unter diesem Motto sucht die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nach freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützern für den Einsatz in verschiedenen Covid-19-Impfzentren. Anmelde- und Bewerbungsmöglichkeiten unter: www.karriere-kvwl.de/jobs

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

0231 94 32 35 76
0231 94 32 31 33

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