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Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Westfalen-Lippe und des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe e.V.

Vertragsarztpraxen bieten erneut Unterstützung bei Impfkampagne an

Dortmund/Unna, 01.04.2021. In der kommenden Woche werden nun endlich auch die ersten Vertragsarztpraxen in Westfalen-Lippe in die Impfungen gegen das Coronavirus einsteigen.

„Die Ärzte und medizinischen Fachkräfte in den Impfzentren haben in den vergangenen zwei Monaten großartige Arbeit geleistet. Noch mehr Tempo bei der Impfkampagne werden wir aber nur erzielen können, wenn wir in der Fläche in den Praxen impfen. Die niedergelassenen Ärzte haben hier schon vor Wochen ihre Bereitschaft signalisiert“, sagt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Dass nach den Osterfeiertagen Haus- und Fachärzte in Westfalen-Lippe die ersten Impfungen setzen können, sei aus seiner Sicht ein längst überfälliger Schritt. Auch wenn der Impfstoff in den ersten Aprilwochen noch sehr begrenzt verfügbar sein wird, ist die Miteinbeziehung der Praxen ein wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger.

Impfstoff von AstraZeneca: Transparenz und umfassende Aufklärung wichtig

Anke Richter-Scheer, Vorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe, betont zudem die wichtige Rolle der Ärzte bei der Impfaufklärung: „Viele Patientinnen und Patienten sind aufgrund des Durcheinanders rund um den Impfstoff von AstraZeneca verunsichert. Es ist wichtig, hier transparent und umfassend aufzuklären, Sorgen ernst zu nehmen und die Patientinnen und Patienten umfassend zu beraten. Das geht vor allem und am besten in den Hausarztpraxen“. Laut NRW-Gesundheitsministerium soll AstraZeneca im Moment vor allem in den Impfzentren an die über 60-Jährigen verimpft werden.

„Die Ärzte in Westfalen-Lippe stehen bereit, um den Impfprozess in unserem Landesteil weiter zu beschleunigen. Wir werden impfen, so viel es geht. Jetzt muss nur noch der Impfstoff – egal von welchem Hersteller – in ausreichender Menge bereit stehen“, so das Fazit von Dr. Spelmeyer und Anke-Richter-Scheer.

Ansprechpartner für die Presse

Vanessa Pudlo
(Pressesprecherin der KVWL)

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