Ambulante Komplexversorgung

Enge Vernetzung und Koordination der Behandlung

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Depression, Schizophrenie oder Folgen einer Traumatisierung – Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen benötigen häufig eine intensive, komplexe Behandlung. Aufgrund ihrer psychischen Erkrankung haben Betroffene oftmals Schwierigkeiten, ihren Alltag zu regeln. Einfache Aktivitäten können sie, besonders in akuten Erkrankungsphasen, nicht ausführen. Dann fällt es Ihnen auch oft schwer, selbstständig einen Arzt oder einen Psychotherapeuten aufzusuchen.

Ein neues Versorgungsprogramm soll eine aufeinander abgestimmte multiprofessionelle Behandlung und Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sicherstellen: die ambulante Komplexversorgung.

Wie rechnen Sie die Leistungen ab?

Leistungen des EBM-Abschnittes 37.5, gültig seit dem 1. Oktober 2022

Der Erstkontakt zum Netzverbund kann auf verschiedene Arten zustande kommen: So kann sich der Patient auf Überweisung eines jeden Arztes, Psychotherapeuten oder des sozialpsychiatrischen Dienstes vorstellen. Ebenso können Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen die Komplexbehandlung empfehlen. Auch der direkte Zugang zum Netz über einen der teilnehmenden Ärzte ist denkbar.

Organisation und Ablauf der Komplexversorgung

Antrag auf die Komplexversorgung 

Aktuell überarbeitet ein Team der KVWL das Antragsformular. Sie finden das Formular in Kürze hier zum Herunterladen. 

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