ePA.IMPULS
Untersuchung der Implementierung, Nutzung, Qualität der ePA für alle aus Leistungserbringer- und Versichertenperspektive
Das Innovationsfondsprojekt ePA.IMPULS begleitet die bundesweite Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wissenschaftlich. Gefördert vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) untersucht das Projekt, welche Faktoren für den Erfolg großer Digitalisierungsinitiativen im Gesundheitswesen entscheidend sind.
Im Rahmen der Studie werden rund 100 Praxen und zehn Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen über einen Zeitraum von 18 Monaten zu ihren Erfahrungen mit der ePA befragt. Dabei werden sowohl Einrichtungen berücksichtigt, die bereits an der Pilotierung der ePA im Rahmen der ePA-Modellregion NRW teilgenommen haben, als auch solche, die die Einführung eigenständig umsetzen.
Das Projektvorhaben läuft 30 Monate und wird mit knapp zwei Millionen Euro vom Innovationsausschuss des G-BA gefördert.
Ziel ist es, ein wissenschaftlich basiertes Verständnis dafür zu bekommen, welche Förder- und Hemmnisfaktoren bei der Implementierung von komplexen digitalen Innovationen im Gesundheitswesen bestehen. Es werden Endpunkte aus den Bereichen der Einführung, Implementierung, Nutzung und Nutzen der ePA für alle betrachtet und mit verschiedenen Erhebungsinstrumenten qualitativ und quantitativ analysiert. Hieraus sollen Handlungs- und Methodenempfehlungen mit einer hohen Praxisrelevanz für zukünftige Digitalisierungsvorhaben resultieren.
Die Konsortialführung übernimmt MedEcon Ruhr. Außerdem an der Studie beteiligt sind die Universität Witten/ Herdecke, die KVWL, die KVNO, die KGNW und die AOK Rheinland/ Hamburg.