ReGen

Regionale Gesundheitsnetze und -regionen evaluieren und weiterentwickeln

Im Rahmen des Innovationsfondsprojekts ReGen werden sowohl anerkannte als auch nicht anerkannte Gesundheitsnetze und -regionen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein untersucht. Ziel des Projekts ist es, universelle Indikatoren zu entwickeln, die insbesondere die Kontinuität der Versorgung entlang des Patientenpfads sowie die Koordination zwischen den verschiedenen Behandlern abbilden.

Durch eine umfassende Analyse der bestehenden Strukturen und Arbeitsweisen der Gesundheitsnetze und -regionen soll die Versorgung der Patienten in den Bereichen Prävention, Diagnose, Behandlung und Nachsorge besser aufeinander abgestimmt und optimiert werden. Hierzu werden sowohl Fragebogenerhebungen als auch Interviews mit den Leistungserbringern der verschiedenen Gesundheitsnetze und -regionen durchgeführt, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei sollen Erkenntnisse zu Erfolgsfaktoren, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Übertragbarkeit sowie Ausgestaltung von Verträgen gewonnen werden.

Die Konsortialführung übernimmt Prof. Leonie Sundmacher, Technische Universität München. Das Fachgebiet für Gesundheitsökonomie übernimmt im Projekt alle qualitativen und quantitativen Analysen auf Basis von Routinedaten der Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen sowie Primärdaten aus Befragungen und Interviews.

Das Projekt wird mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer Gesamtförderung von ca. 1,8 Millionen Euro unterstützt. Das Projekt startet im Januar 2026 und endet voraussichtlich im Dezember 2028.

Ihr Kontakt bei Fragen